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Warum Top-DJs wie Rebekah dem Alkohol fernbleiben


„Alles was zählt ist die Musik“.  „Die Musik ist meine einzige Droge“ . Ja ne, ist klar. Alkohol und Drogen gehören mittlerweile zum Inventar eines Techno-Events wie das Amen in der Kirche. Auch die Protagonisten der Szene, die DJs, sind vorne mit dabei: Sechs Gigs am Wochenende, das noch in verschiedenen Ländern: Der Konsum von Partydrogen macht alles für kurze Zeit erträglich. Doch seit einiger Zeit gibt es einige Musiker, die damit nichts mehr zu tun haben wollen. Bei manchen DJs wie Keinemusiker Adam Port steckt dabei eine bestimmte Sicht auf die Welt dahinter: „Don’t drink, don’t smoke, don’t fuck“ – die Straight-Edge-Bewegung wird immer attraktiver in der elektronischen Szene.

Die UK-Techno-Queen Rebekah erzählt, dass dieser Weg nicht immer einfach im Clubumfeld ist:“ Ich musste mich ändern und an meinem Selbstvertrauen hinter den Decks arbeiten, ohne den Schnaps oder die Line zu brauchen, um für das Auflegen „in die richtige Stimmung“ zu kommen. Anfangs haben die Leute mir trotzdem noch Drogen angeboten, aber mittlerweile passiert das nur noch selten, weil Leute zu ahnen oder zu wissen scheinen, dass ich das nicht mehr mache. Das Verständnis, warum ich trinken und Drogen nehmen wollte, gab mir erst die Freiheit, nüchtern zu sein. Letztendlich war das wahrscheinlich die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe.“ (thump).
In einer Sache sind sich aber DJs wie Rebekah, Lucy oder Moby aber einig: Ohne Alkohol sei ein positiver Lebensstil viel einfacher möglich, da man in der Gegenwart viel fokussierter agiere und immer genug Energie für neue Herausforderungen aufbringen kann. Was definitiv Vorteile beim wöchentlichen Tour-Wahnsinn hat: „Fast zu viele, um sie aufzuzählen: Kein lähmender Kater, keine unsäglich schlechten Entscheidungen um drei Uhr nachts, keine verpassten Flüge, kein Elend im Hotelzimmer, keine nervenzehrende Schlaflosigkeit um sieben Uhr morgens.“- Moby

Ihr wollt das ganze mal zwei Monate ausprobieren, ohne euch jedes Wochenende abzuschießen? Los geht´s!

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