Was macht eigentlich … ZAHNI?

Der im Erzgebirge geborene Alexander Walter, besser bekannt als Zahni, zählt zu den Pionieren des Hard-Tekk – im Osten auch East-Tekk genannt. Zur Zeit unseres letzten Interviews mit ihm im Jahr 2018 befand sich Zahni auf dem Höhenflug, profitierte von seinem lange anhaltenden Album-Erfolg „Mirage“ und war von keinem Line-up für härtere Sounds mehr wegzudenken. Mehr als sieben Jahre später holen wir uns den aktuellen Stand ab.

Alex, zuletzt haben wir im August 2018 miteinander gesprochen — natürlich über East-Tekk bzw. Hard-Tekk. Wie steht es heute um das Genre?
Natürlich erinnere mich an das Back-Cover damals. Bezüglich des Genres: Ich denke, dass das alles heutzutage nochmals viel größer geworden ist. Das hört man doch jetzt überall.

Damals hast du auch den Unterschied zum Hard-Techno erklärt, der mittlerweile weltweit durch die Decke geht — TikTok-Dance-Moves inklusive. Wie blickt man darauf als Tekk-Kid der ersten Stunde?
Crazy, wie sich das alles gewandelt hat. Während es anfangs fast gar keiner gehört hat und jeder meinte, das gebe es bald nicht mehr, ist es jetzt größer denn je. Ich finde diese Entwicklung cool und ich freue mich, dafür mit den Grundstein gelegt zu haben.

Was gibt’s musikalisch Neues bei dir und was hast du für die kommende Zeit geplant?
Ich spiele derzeit viel auf sogenannten „Kinky Partys“, wie zum Beispiel die Tabulos in Erfurt, da bringen wir gerade bisschen harte Mucke rein. Außerdem arbeite ich an einer Produktion mit Edith Stehfest aus dem TV von iso3000 und eine eigene Agentur geht auch bald an den Start. 2026 ist außerdem 20 Jahre Zahni angesagt, das werden wir noch ein wenig feiern.

Aus dem FAZEmag 168/02.2026
www.instagram.com/zahni_liveact