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Als gebürtiger Mainzer schwingt bei dieser Kritik natürlich ein wenig der Lokalpatriotismus mit. Immerhin hält Butch seit Jahren die Flagge für das schönste Dorf am Rhein hoch. Andererseits kann man dieser Compilation auch nicht ihre Qualität absprechen, vermag es Butch doch, die Tracks von unter anderem Jonas Kopp, Redshape, Alland Byallo, Polar Inertia, Sebastian Mullaert, Jeff Derringer und Shifted-Gates gekonnt zu vermischen. Zusammen mit Remixen von Ricardo Villalobos, Truncate, Marcel Dettmann und anderen zeichnet sich diese Compilation vor allem durch ihre Wechselhaftigkeit aus. Butch lässt in den 22 Tracks kaum einen Winkel von Techno unbeleuchtet, verliert dabei aber nie seinen roten Faden. Vom deepen Anfang, über treibende Stücke im Mittelteil, reduzierten Techno im späteren Verlauf und ein psychedelisches Afterhour-Finish – mit der „Watergate 18“ legt Butch eine nahezu perfekte Compilation hin. Von daher avanciert der 18. Teil der Serie für mich nicht nur aus persönlichen, nostalgischen Gründen zum besten der Reihe, sondern auch weil es ein verdammt guter Mix ist. Darauf einen Schoppen! 9/10, BRNK.