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Das bei manchen Produzenten im Studio neben Kippe, Kaffee oder Bierchen womöglich auch andere Drogen wie Gras oder gar chemische Substanzen zum Einsatz kommen, ist kein Geheimnis. In einer gesunden Dosis kann dies schließlich durchaus förderlich für die Kreativität sein. Doch auf welcher Droge lässt sich eigentlich am besten Musik machen? Ein reddit-User hat nun seine ausführlichen Erfahrungen geteilt – mit teils überraschenden Ergebnissen.

Koffein, Nikotin, Gras, Alkohol, LSD, Pilze und Amphetamine. Dies sind die Substanzen, die vom Thread-Ersteller SeedEater-1o1 während der Musikproduktion getestet worden waren. Bewertet hat er die Kompatibilität der beiden Aspekte mittels einer Skala, die von 1-10 reicht.

Eine solide 7/10 konnte Koffein abstauben. SeedEater spricht von „einem kleinen Motivations- und Energie-Boost“. Nikotin erreicht hingegen lediglich eine 3/10. Es sei zwar entspannt, hin und wieder mal an der (E-)Zigarette zu ziehen, doch es mache sehr süchtig und die Wirkung halte nicht lange genug an, so der Proband.

Mit einer Bewertung von 1/10 Punkten ist es der Alkohol, der SeedEater am meisten enttäuscht hat. „Ich trinke nur ungerne Alkohol und meine Erfahrungen, die ich alkoholisiert im Studio gemacht habe, waren, dass ich nie wirklich etwas fertigstellen konnte“, bekundet er. Ganz anders wirkt bei ihm offenbar Marihuana. Sobald eine hohe Toleranz (durch exzessives Grasrauchen) erreicht werde, sei Weed extrem förderlich für kreative Prozesse. „Ich liebe es zu kiffen und dabei eine Tasse Kaffee zu trinken – eine großartige Kombo“, erfreut sich SeedEater und gibt eine 8/10.

Weiter geht es mit LSD – für den Topic-Ersteller klarer Favorit mit 10/10 Punkten. Durch diese Droge erreiche er das Betreten einer neuen „musikalischen Dimension“ – ein Ort, an dem es nur ihn und die Musik gebe, keine Gedanken. SeedEater warnt allerdings, dass nur eine geringe Dosis im Studio wirksam sei. Anderenfalls sei man nicht mehr in der Lage, zu produzieren. Gleiches treffe auch auf Pilze zu. „Meistens gehe ich dann raus und genieße die Natur, während ich mein Leben reflektiere“. Auch wenn sich Pilze nicht für die Produktion eignen würden, gibt der Topic-Ersteller ihnen eine 9/10. Der Grund: „Durch sie bin ich dankbar dafür, wer ich bin.“

Zu guter Letzt spricht SeedEater von Amphetaminen, die insbesondere für längere, produktive Sessions geeignet seien. „Ich habe 12 Stunden lang produziert und 9-14 Beats am Tag fertiggestellt“, berichtet er. Dabei seien die Beats sogar „richtig“ gut geworden, wodurch er diverse Anfragen aus der Szene bekam und seine Karriere ins Rollen bringen konnte. Hierfür vergibt SeedEater eine 9/10. Auf der anderen Seite beklagt er aber, wie süchtig Amphetamine machen können. „Ich habe viele Leute gesehen, die ihren Konsum nicht kontrollieren konnten“, warnt er.

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Quelle: Reddit
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