Für die erste Single seines neuen Albums kollaboriert der französische Produzent Agoria aka Sébastian Devaud mit der kolumbianischen Sängerin Ela Minus. “What If The Dead Dream“ ist der erste Schritt auf einer sich entfaltenden Reise der Transformation tief in den künstlerischen Geist von Agoria – musikalisch, konzeptionell und visuell. Devaud hat gerade mit seinem Label Sapiens das fünfjährige Bestehen gefeiert. Ela Minus hat mit ihrem Album-Debüt auf internationaler Ebene schon viel Lob ernten können. Sie fusioniert komplexe elektronische Musik mit ihrer anmutigen Stimme und steuert einen nicht unerheblichen Teil zu Agorias neuem Release bei.

Agoria über das Konzept des Songs: “Auch wenn ich ein glühender Verfechter der künstlichen Intelligenz bin, bleiben lebende Systeme durch ihre Anpassungsfähigkeit die besten Beispiele für kollektive Intelligenz. ‘Was, wenn die Toten träumen?’ fragt das Lebendige, das Unbekannte, das Unergründliche. Die Wahrheit, so scheint es mir, liegt jenseits der Beweise. Jenseits eines Codes, anderswo als in einem Algorithmus oder einer Schrift. Die Wahrheit ist wilder, sie ist in der Bewegung verborgen, im Lebendigen. Das Lebendige ist vielfach dargestellt worden, gemalt, fotografiert, gefilmt, in all seinen Aspekten. Die Natur wird oft auf den Status einer Kulisse reduziert, interpretiert und verkleidet im Dienste eines menschlichen Zwecks.”

Der Track wird begleitet von einem Kunstwerk und einem Video, das von Nicolas Desprat, einem Physiker der Universität Paris, mitentwickelt wurde. Er kollaboriert öfters mit zeitgenössischen Künstlern, um zu untersuchen, wie Kunst mit lebender Materie interagieren könnte.

Das NFT-Kunstwerk zum Release wurde bereits für umgerechnet 5500 US-Dollar versteigert.

 

Das könnte dich auch interessieren:
Moby: “Why Does My Heart Feel So Bad” – Musikvideo feiert Premiere
Laurent Garnier veröffentlicht neues Album – mit Psych-Rockband