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Wer glaubte, dass es nach „Brighter“, das noch auf Kompakt erschien, bei WhoMadeWho poppiger nicht ginge, wird mit „Dreams“ eines Besseren belehrt. Die Keyboards wurden zum Teil gegen Gitarren ausgetauscht, man legte mehr Wert aufs Songwriting und entwickelt so einen an New Romantic-Veröffentlichungen der 80er-Jahre erinnernden vierten Longplayer. Dem einen mag das Ganze ein wenig zu glattgebügelt und gefällig erschienen, der andere verliert sich in den sanften Klängen der drei Dänen Tomas Barfod, Tomas Høffding und Jeppe Kjellberg. „Dreams“ ist ein Album, das eingefleischte WMW-Fans in zwei Lager spalten könnte, das aber bei mehrmaligem Hören echten Charme entwickelt. Was fürs Herz eben. 8/10 NicolA