Die aktuelle Pandemie hat uns alle schon seit geraumer Zeit fest im Griff. Das gilt leider weltweit für fast alle Menschen und Lebensbereiche. Eine der Hauptbereiche die unter dem Virus besonders zu leiden haben ist dabei in erheblichem Maße die Unterhaltungsindustrie. Fast alles was zum Freizeitvergnügen zählt ist mittlerweile eingeschränkt oder verboten. Und wer auf der Suche nach Spaß ist der muss am besten hier nachschauen – bei den Online Slots im Internet. Musikveranstaltungen sind natürlich ebenfalls nicht mehr erlaubt. Doch was bedeutet das für die Szene? Was sind die langfristigen Folgen zum Beispiel bei Techno-Partys?


Techno-Partys vor der Covid-Pandemie

Techno ist wie kaum eine andere Musikrichtung vor allem durch seine exzessiven Partys die zum Teil als riesige Massenveranstaltung organisiert wurde bekannt geworden. Doch auch nachdem Techno-Partys in dieser Größenordnung nach dem Desaster von Duisburg nur noch sehr selten bis gar nicht mehr stattfanden blieben Techno-Partys in kleinerem Rahmen durchaus belieb.  Kaum eine Diskothek die nicht mindestens einmal im Monat eine entsprechende Veranstaltung ankündigte wobei vielfach auch die Möglichkeiten genutzt wurden diese in öffentlichem Raum also z.B. in Parks und Gärten stattfinden zu lassen. Generell war Techno eine Musikrichtung die überall zu finden war.

Durch Corona in den Untergrund

Mit Beginn der Pandemie wurde das öffentliche Leben überall auf der Welt starken Beschränkungen und Verboten unterworfen. Eine davon die in fast allen Ländern gilt ist die das Massenveranstaltungen und größere Menschenansammlungen verboten sind. Das hat der Musik und Unterhaltungsindustrie einen schweren Schlag versetzt von dem sie sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht so schnell erholen wird. Gerade freiberufliche DJs und Unterhaltungskünstler leiden unter den Maßnahmen da sie keine Möglichkeit haben Einnahmen zu generieren. Doch gerade in der Technoszene ist der Anteil dieser Selbstständigen extrem hoch.  Als Folge von Corona haben nicht wenige davon den Entschluss gefasst mit der Selbstständigkeit aufzuhören. Einige wenige versuchen sich zu halten. Zum Teil mit illegalen Partyveranstaltungen. Ob das reicht ist aber mehr wie fraglich.

Die Zeit nach Corona für den Techno

Corona beeinflusst jetzt schon fast ein Jahr lang das alltägliche Leben und wenn man Aussagen von Politikern und Fachleute glaubt dann werden wir auch nicht vor Mitte 2021 wieder – zumindest teilweise – zur Normalität zurückkehren. Dann ist aber von der eigentlichen Techno-Szene wohl nicht mehr viel übrig. Veranstalter, die größere Events durchführen konnten, sind bis dahin mit hoher Wahrscheinlichkeit insolvent und viele der kleineren DJ haben dann ihren Beruf schon an den Nagel gehängt. Die Szene wird sich also nach Corona wieder neu aufbauen müssen. Gut möglich da Techno-Partys dann wieder das sind was sie schon bei Ihrer Entstehung waren: kleine Partys die in Undergroundclubs stattfinden. Doch mit Corona ist auf jeden Fall ein großes Stück dessen verloren gegangen was Techno-Partys vor allem ausmachen. Das unbeschwerte und exzessive Gefühl Party machen zu müssen bis nichts mehr geht. Gerade diese Leichtigkeit ist bei der jetzigen Generation stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Vielleicht wird Techno also wieder zu der Musik die man am Anfang vor allem in dunklen und verborgenen Kellerclubs gespielt hat.