Wigbert bringt nächsten Monat sein Debütalbum auf Pan-Pots Label Second State heraus. Der talentierte Produzent zeigt auf seinem ersten Longplayer „Distorted Matter”  seine Affinität für atmosphärische und club-orientierte Stücke.

Das Album wird vom dunklen “Uncertainty” eröffnet. Später folgt “Error 404”. Die Stimmung wird hier wieder aufgegriffen und Töne wie die Fehlermeldungen eines in die Jahre gekommenen Computers lassen den Hörer verloren fühlen. Andere Tracks wie “Reflection“ mit pumpender Kick und treibende Rhythmen schicken den Hörer in den Overdrive.

„Night Vision” ist durchzogen von Verzerrungen, während “Xcelerator” mit nervöser Energieaufgeladen ist, die sich durchs ganze Album zieht. Andere Tracks wie “Digital Mirroring” mit seinen windgepeitschten Synthies, verzerrten Vocals und Break-Beats sind auch ein Beispiel dafür. Der Titeltrack kündigt jedoch eine andere Vielfalt an Sounds an. Die Beats sind hier eher klobig, aber die luftigen Pads ordnen ihn in eine eher ätherische Kategorie ein. “Drone Level” ist ähnlich leicht mit Geräuschen von schimmernd fließendem Wasser.

Der Rest der LP setzt sich in dieser eher nachdenklichen Richtung fort, wobei die Rhythmen von “Focus” unter glitzernden Synthesizern schweben, bevor “Transformed” das Album in einer zarten Melange aus verträumten Pads und zerhackten Klängen abschließt.

Wigberts Debütalbum “Distorted Matter” erscheint am 26. Februar auf Second State.

Tracklist:
Uncertainty
Reflection
Night Vision
Error 404
Xcelerator
Distorted Matter
Detuned
Automatic Loop
Digital Mirroring
Drone Level
Focus
Transformed

 

 

Das könnte dich auch interessieren:
Wigbert – Human Machine
Wigbert – Break Reset Power