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In der elektronischen Musikszene gibt es so einige Dinge, die Raver hassen. Ein sehr gutes Beispiel dafür sind Sperrstunden, die durchfeierte Nächte unmöglich machen. So auch in Würzburg, der Heimat unseres Lieblings-Pappenheimers, wo nun sogar eine Verlängerung der „partyfreien“ Zeit droht.

Zwischen 5 Uhr und 6 Uhr morgens herrscht in Würzburg derzeit Ruhe. Gaststätten, Clubs und Kneipen und Bars müssen in dieser Zeit ihren Betrieb einstellen. Das natürlich ganz zum Nachteil der Clubs, die sich von Sperrstunden nicht „freikaufen“ können oder wollen. Die Stadtratsfraktion der CSU hat zum Ärgernis der Feierwütigen bereits im Dezember einen Antrag auf Verlängerung der Sperrzeit eingereicht. Der Grund: Die Stadt soll so nachts wieder sicherer werden und sowohl den Alkoholkonsum, als auch Lärm und Schlägereien unterbinden. Die Fraktion der CSU möchte, um den Antrag durch zu kriegen, auch von anderen Städten, die bereits längere Sperrzeiten haben, Erfahrungsberichte und Zusammenstellungen von Daten vorlegen.

Doch nicht nur Würzburger Raver sind über den Antrag empört, sondern auch einige Parteien. Die Jungen Liberalen gaben bereits ihre Meinung zur Verlängerung ab. Ziel der CSU kann es hierbei ja wohl nicht sein, die jüngere Generation zu bestrafen. Immerhin lebe die Stadt auch von ihrem guten Image als Studenten-Stadt. Diskutiert wurde der Antrag auf Verlängerung der Sperrstunde bereits gestern im Bau- und Ordnungsausschuss. Wie es nun weitergeht, ist bisher unklar.

 

 

 

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Quelle: www.wuerzburgerleben.de