XXL-Rave im Kölner Bootshaus mit Sam Paganini, Marc Romboy & Co.

Der Sommer verabschiedet sich, doch ein letztes Highlight lässt die Herzen der Techno-Fans höher schlagen: Am Samstag, den 6. September 2025, kehrt das Warehouse RAVE XXL zurück.

Austragungsort ist das legendäre Bootshaus in Köln, das als Deutschlands Club Nr. 1 gilt. Headliner des Abends ist kein Geringerer als Sam Paganini. Der italienische Techno-Meister feiert nach acht Jahren sein Comeback im Bootshaus.

Sein hypnotischer Sound, der ihn weltweit bekannt gemacht hat, wird den Mainfloor zum Zentrum der Nacht verwandeln. Paganinis letzter Auftritt in Köln fand 2017 statt, umso größer ist die Vorfreude auf seine Rückkehr.

Doch er ist nicht allein: Marc Romboy, eine feste Größe der elektronischen Musikszene, wird ebenso dabei sein wie Robert Babicz, Anna Amato, Frank Sonic und Marc V!sion. Zusätzlich sind noch einige Überraschungsgäste angekündigt.

Das Event knüpft an eine lange Tradition an, die eng mit der Geschichte des Warehouse verbunden ist. Gegründet wurde der Club von Yena Kisla, der in den 1990er-Jahren mit dem Warehouse in Köln-Bickendorf eine prägende Rolle in der deutschen Techno-Kultur spielte.

Später zog der Club an den Mülheimer Hafen, wo Kisla eine alte Lagerhalle zum Hotspot der Szene verwandelte. Nach über einem Jahrzehnt voller Erfolge und internationaler Star-DJs entschied sich Kisla Mitte der 2000er-Jahre zum Rückzug, als er Vater wurde.

Die Location wurde verkauft und unter dem Namen Bootshaus weitergeführt. Heute zählt der Club zu den renommiertesten Adressen für elektronische Musik in Deutschland und gilt als Nachfolger des ursprünglichen Warehouse.

Die Verbindung zwischen Warehouse und Bootshaus besteht bis heute. Kisla pflegt weiterhin engen Kontakt zu den Betreibern, und zahlreiche Warehouse-Partys werden nach wie vor dort veranstaltet – ebenso seine eigenen Geburtstagspartys. Rein zufällig wird sein Geburtstag ebenfalls beim XXL Rave gefeiert, weshalb beim Warehouse-Macher die Leitungen heiß laufen.

In einem kleinen Clip bat der Veranstalter darum, ihn nicht mehr zu kontaktieren. „Wir haben nach aktuellem Stand 500 Leute auf der Gästeliste und ich denke das ist okay“, so Yena. „Bitte keine Anrufe mehr auf mein Handy. Es geht nichts mehr.“

Quelle: Bootshaus

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