Symbolbild

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Viele haben schon vom berüchtigten Sinaloa-Kartell aus Mexiko gehört. Das beliebte Drama „Narcos“, das im November mit seiner vierten Staffel an den Start geht, handelt unter anderem über das Drogenkartell aus Mexiko. Und auch die Netflix-Serie „El Chapo“ befasst sich mit den mexikanischen Drogenkartellen.

Was für viele, mich eingeschlossen, gute Unterhaltung ist, macht den mexikanischen Behörden jedoch schwer zu schaffen. Angeblich sind auch schon Location-Scouts der beliebten Serie mysteriöserweise verschwunden. Es ist jedoch unklar, wie viel Wahrheit in diesem Gerücht steckt.

Jedenfalls wurden erst kürzlich 50 Tonnen Crystal Meth in Sinaloa in zwei unterirdischen Lagern gefunden. Darüber haben wir hier berichtet. Nun wurden erneut 10 Tonnen der stark süchtig machenden Drogen von der mexikanischen Armee entdeckt. Und wieder in Sinaloa. Die Drogen wurden, in fester und flüssiger Form, im ländlichen Bereich in der Nähe von Culiacán aufgefunden. Die Ware war, teils in Säcken und teils in Tonnen, verladefertig verpackt. Die Ladung soll einen beängstigend hohen Reinheitsgehalt aufgewiesen haben.

Das Crystal, welches bekannterweise einen raschen körperlichen und geistigen Verfall herbeiführt, wurde umgehend verbrannt und kann nun niemanden mehr vergiften. Der Schwarzmarkt betrug wohl so einige Millionen, jedoch machte die Marine keine Angaben dazu.

Jedes Jahr gehen unzählige Morde auf die Konten der Drogenkartelle. Selbst der Krieg gegen die Kartelle scheint vergebens. Vielleicht hilft es ja, wenn Mexiko tatsächlich alle Drogen legalisiert. Aber dann werden sich die Kartelle wohl anderen Geschäftszweigen widmen.

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