Zurich Music Week – die Schweizer Metropole steht Kopf

Zurich Music Week – die Schweizer Kulturhauptstadt steht Kopf. 

 

In wenigen Tagen verwandelt sich Zürich, oftmals auch als die Kulturhauptstadt der Schweiz betitelt, wieder in das Epizentrum der elektronischen Musik weltweit. Nicht nur, dass die 32. Street Parade ansteht – auch die Zurich Music Week steht abermals an. Das mehrtägige Spitzentreffen der Branche diskutiert auch in diesem Jahr wieder Musikinnovationen und schafft Dialoge zwischen Szeneakteuren.

Ähnlich wie das Amsterdam Dance Event, die Paris Electronic Week oder das Berlin Dance Music Event hat sich die Zurich Music Week längst als fester Bestandteil der internationalen Szene etabliert. Vom 3. bis 9. August verwandelt sich Zürich in ein pulsierendes Zentrum für elektronische Musik, Clubkultur und kulturellen Diskurs. Eine Woche lang stehen Workshops, Konferenzen, Showcases und Off-Events auf dem Programm – allesamt mit dem Ziel, die elektronische Musikszene zu vernetzen, zu fördern und weiterzudenken.

Die Veranstaltung bietet nicht nur ein hochkarätiges Line-up an Speakern, Artists und Institutionen, sondern knüpft auch an eine besondere kulturelle Auszeichnung an: Die Zürcher Technokultur ist offiziell UNESCO-Kulturerbe – ein Statement mit Strahlkraft. Die Zurich Music Week setzt genau dort an, wo Nachtleben, Kreativwirtschaft und gesellschaftliche Relevanz aufeinandertreffen.

Workshops und Panels finden über die ganze Stadt verteilt statt und richten sich an Musikschaffende, Veranstalter, Kreative und Neugierige gleichermaßen. Mit dabei: international etablierte Artists wie Emanuel Satie, Anja Schneider, Mathias Kaden, Hannes Bieger, Dasstudach, Juli Lee, Samy Jackson, Nici Faerber oder San Marco.

Der Wissenstransfer steht im Mittelpunkt: Emanuel Satie vermittelt, wie zeitlose Clubtracks entstehen, Hannes Bieger zeigt live die Entstehung der „perfekten Kick“, Mathias Kaden bringt Vinyl-DJing zurück ins Bewusstsein. Anja Schneider gibt Einblicke ins Label-Management und erklärt, worauf es beim Aufbau eines eigenen Imprints ankommt. Die Workshops finden in intimen Settings statt – von Clubs bis hin zu Plattenläden.

Parallel zu den Workshops bietet die Zurich Music Week ein spannendes Konferenzprogramm. Branchenexperten, Institutionen und Aktivisten diskutieren über aktuelle Entwicklungen in der elektronischen Musikszene und deren Schnittstellen zur Gesellschaft. Themen wie Diversität in der Musikbranche, die Veränderung durch Social Media, queere Kulturräume unter geopolitischem Druck oder die Bilateralen Verträge der Schweiz und ihre Auswirkungen auf europäische Kulturräume stehen auf der Agenda.

Zu den Speakern gehören unter anderem Agi Isaki (Nordstern Basel), Marielène Froidevaux (Blackstellar Music) und Alexander Bücheli (Geschäftsführer der Zürcher Bar- und Clubkommission BCKZH).

Natürlich kommt auch das Feiern nicht zu kurz: Zahlreiche Zürcher Locations verwandeln sich abends in Hotspots der Clubkultur. Ob im Kraftwerk Selnau – dem Herzstück der Veranstaltung –, im Hive, Klaus, Friedas Büxe oder in ausgewählten Record Stores wie Vinyl Station Musik HUG, SIHL Records oder gar im Concept Store FASHIONSLAVE: Die Off-Events schlagen eine Brücke zwischen Tages- und Nachtprogramm.

Die Off-Events der Zurich Music Week im Überblick:

Als neue Location im dritten Jahr der ZMW fungiert sogar das Landesmuseum Zürich, das damit ein klares Zeichen für die gesellschaftliche Relevanz elektronischer Musik setzt.

Ein Highlight für Besucher: Am Samstag, den 9. August, findet im Rahmen der Zurich Music Week auch die legendäre Street Parade statt – ein Paradebeispiel für das Zusammenspiel von elektronischer Musik, friedlicher Demonstration und kollektiver Ekstase.

Die Zurich Music Week findet vom 4. bis zum 10. August 2025 in verschiedenen Locations in Zürich, Schweiz, statt. Weitere Informationen, wie etwa das vollständige Programm, gibt es über die offizielle Website. Zu den Tickets gelangt ihr hier.

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