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Franz Alice Stern liefert sein Debüt auf Trapez. Mit „K8“ dreht sich eine bipolare Scheibe melodiösen Technos auf dem Plattenteller. Die Tracks schwanken zwischen winterlicher Lethargie und aufmunternden, energetischen Momenten. Wie wirr das wirken kann, ist am titelgebenden Track „K8“ zu spüren. Gemächlich im Aufbau, dynamisch-flott nach dem Break. Mit viel White Noise und verzerrten Strings weckt Stern den Hörer unsanft aus seiner eigenen Gemächlichkeit. Genau diese etwas depressive Gemächlichkeit ist das Thema von „Madness Never Ends“, dem zweiten Track der Platte. Samt den düsteren Vocals von Elio Simonetti kommt bei dem Stück nicht gerade Feierstimmung auf, die musikalische Seite hingegen ist stark. Ebenso der dritte Song „Flashback To The 80’s“, der jedoch viel wilder, ungezähmter und treibender ist. Eine ausdrucksstarke Synthesizerline schwillt mal im Hintergrund ab, mal im Vordergrund an. Die EP ist ein durchaus gelungener erster Auftritt von Franz Alice Stern. 8/10 BRNK