Studio von Robert Babicz

Natürlich ist man jedes Mal genervt, wenn Künstler so etwas sagen wie: „Genres spielen keine Rollen für mich“ oder „Meine Musik ist völlig losgelöst und lässt sich nicht in Schubladen packen.“  Natürlich gibt es selten Tracks, die zu hundert Prozent haargenau in eine Schublade reinpassen, trotzdem machen Überbegriffe wie „Future House“, „Deep House“ oder „Speed Garage“ durchaus Sinn. Doch zu weit sollte man es mit Genre-Benennungen auch nicht treiben denn sonst landet man schnell bei „Post-Industrial-Drumstep-Core“ oder „Alternative-Dub-Psych-Techno“. Damit sind wir schnell bei Genres die keiner braucht. Hier präsentieren wir euch drei:

Christian Dance

Hier heißen die Acts Jesus Loves Electro und die Tracknamen heißen schonmal „The Psalm“. Zum Warmwerden hier ein paar Kommentare von Youtube-Usern: „I love feeding my brain and mind with good, CLEAN music!!!“ ; „I love my church, but its very traditional musically and it just doesn’t move my soul in praise the way a good dance beat and thought-provoking vocal does“ ; „So sick of hearing songs with great rhythm and beats but horrible lyrics/message. This is my jam!“  Tanzmusik mit drückenden Bässen und treibenden Drums treffen auf christliche Lyrics, auf Trap-Beats werden Psalmen gerappt: Vielleicht hätte eine andere musikalische Unterhaltung besser gepasst …

Terrorstep

Eine Kombination aus Dubstep und möglichst brutalen und schnellen Patterns. Das kann doch gar nicht klappen. Terrorstep hat sich schließlich auch nicht lange gehalten:

Filthstep

Ganz ehrlich, was soll das?

Das könnte dich auch interessieren:
136 Partys in sechs Monaten aufgelöst – Ecstasy-Skandal in UK
Drogen und die passenden Musikgenres 
Das sind die 10 größten Techno-Skandale