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Zack, und schon wieder ist ein Jahr rum. Kinners, wie schnell sich doch das Rad der Zeit dreht. Apropos Rad: Das Rad neu erfinden kann man im heutigen Zeitalter wohl kaum mehr, aber man kann es kreativ weiterdrehen – was die Herren und Damen des ESNS alljährlich musikalisch gesehen beweisen. Denn längst ist die branchen- und genreübergreifende Musikkonferenz in Groningen zu einer festen Institution geworden, die mittlerweile mehr als 40.000 Besucher aus aller Herren Länder anzieht.

Warum man sich trifft: Man tauscht sich aus. Spricht über neue Trends, über Gutes wie Schlechtes in der Vergangenheit, über Visionäres für die Zukunft.
Es geht um: Musik. Klar. Nicht nur um Techno. Auch. Aber vor allem auch um Singer- / Songwriting. Um akustische Performances, Darbieter, Produzenten, Live-Acts. Und: um DJs, Live Performing Artists aus der elektronischen Musikszene. Die ist – wie wir ja alle wissen – breitgefächert und sehr vielseitig und -schichtig.
Wer kommt: Künstler, die ihre Songs spielen / aufführen. Könner also. Und Kenner ihres Fachs. Musikjournalisten, Producer, Label-Manager, A & Rs. Dabei sind auch Speaker, die seit Jahren in der Branche arbeiten und so einige Erfolge zu verbuchen hatten. Und haben. Sie halten aufschlussreiche Reden vor einem Fachpublikum, aber auch vor interessierten Newcomern – und denjenigen, die es werden wollen.
Wer tritt auf: Künstler, die vielversprechend sind. Künstler, die „anders“ klingen. Künstler, die ihren eigenen Sound haben und sich von anderen Acts beim ersten Hören bereits unterscheiden. Künstler mit Potential also. Bisher sind 50 Bands, DJs & Co. bestätigt. 50 von mehr als 300.

Eine Musikmesse also? Könnte man so sagen. Wobei es beim viertägigen ESNS nicht um Technik geht, sondern darum, neue Sterne am Musikfirmament zu entdecken. Einen, den man beispielsweise hier gesucht und gefunden, erst gefördert und dann gefordert, und den die globale Musikszene schließlich zu einem der absoluten Superstars gekürt hat: Lost Frequencies. Ob er zwischen dem 16. und 19. Januar 2019 bei einer der 4.000 Konferenzteilnehmer, 350 Showcases oder 150 Panels und Keynotes vorbeischaut und seine Erfahrungen mit den Youngstern teilt – das ist noch nicht bekannt. Ebenso wenig ist noch unter Verschluss: Das Focus-Country. Alljährlich gibt es ein europäisches Land, das beim ESNS in den Mittelpunkt gerückt wird. Beim letzten ESNS war Dänemark im Vordergrund – und viele Acts spielten viele Shows. Shows, die mehr als 40 Radiostationen live übertragen haben. Shows, von denen insgesamt weit mehr als 500 Journalisten aus 30 Ländern berichteten.

ESNS. Oder anders: Die Musikbranche lädt ein ins holländische Groningen, um heute die Topstars von morgen zu finden. Wir vom FAZE Magazin folgen dieser Einladung seit Jahren und sind gespannt, von wem wir ganz bald mehr hören werden.

Ticketinfo: Mittwoch: 32 EUR. Donnerstag und Freitag: 83 EUR. Mittwoch bis Freitag: 104 EUR. Mittwoch bis Samstag: 163 EUR. Die Karten sind seit dem 19. Oktober 2018 bereits im Vorverkauf erhältlich. Infos unter www.esns.nl.

Line-up: Any Other, Battle Beast, Tatum Rush, Rimon, Keep Razors Sharp, Mavi Phoenix, Die Wilde Jagd, Nova Materia, Violetta Zironi, Kompromat, Haerts, Apey & the Pea, Holy Motors, Moha la Squale, Noah Carter u. v. a.

www.esns.nl

Eurosonic Noorderslag (ESNS) 2019 // 16.-19.01.2019 // Groningen (Niederlande)

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(C) Foto: Jorn Baars