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Max Cooper konnte als geschickter Soundkonstrukteur in den letzten Jahren auf sich aufmerksam machen. Auf Fields erscheint nun sein Debütalbum „Human“. Geprägt ist es von derben Synthesizerflächen, die aufeinander einschlagen. Immer wieder schieben sich auch sanftere Momente dazwischen, Cooper experimentiert jedoch liebend gerne mit brachialen Elementen in seinen Liedern. Immer wieder unterlegt er die Nummern mit Noise, Ambientgeräuschen, verzerrten Klängen und wirren Formen. Als experimentelles Album, bei dem er selbst schaut, wie weit er sich und seine Synthesizer treiben kann ein ganz großer Wurf. Zum gelegentlichen Hören ein wenig zu aufwühlend bis stressig. Es kommt teilweise so vor, als wäre ein Geigerzähler in seinem Studio gewesen. Man kann Cooper nicht vorwerfen, unkreativ zu sein. Er geht intelligent und frisch an seine Songs, die Vocals von Kathrin DeBoer verbindet er ebenso geschickt mit seinen Soundstrukturen. 7/10 BRNK