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Kennt man doch irgendwie, oder: klebrige Böden, verschüttetes Bier, Plastikbecher und -flaschen auf dem ganzen Open-Air-Dancefloor. Wer soll denn da noch genüsslich abfeiern?
Während es in Deutschland zwar vorwiegend üblich ist, dass auf Festivals mit Pfandrückgabesystemen gearbeitet wird, ist es beispielsweise bei unseren holländischen Nachbarn so, dass man den Bier- oder Colabecher einfach fallen lässt – oder ihn zumindest in einen Mülleimer wirft. Nehmt mal Festivals mit 50.- / 60.000 Besuchern – da kommt schon einiges an Müll zusammen, gelle?

Und genau dieser Problematik will man nun vorbeugen. „Prima!“, sagen wir von FAZE. So hat es sich der Amsterdam Dance Event auf die ökologische Fahne geschrieben, dem Festivalmüll den Kampf anzusagen. Die Stichworte lauten „Nachhaltigkeit“ und „sozialer Fortschritt„. Denn nebst der Plastikproblematik gibt es auch die Baustelle, dass viele Leute in anderen Ländern gar nicht erst die Möglichkeit haben, auf Festivals zu gehen. Kein bis wenig Geld im Zusammenhang mit schlechter Ausbildung. Ein Teufelskreis. So haben sich beispielsweise Hardwell, Martin Garrix und W & W der Stiftung „Guestlist 4 Good“ angschlossen, und mit ihrer Hilfe knapp 130.000 Jugendlichen in Indien eine Ausbildung ermöglicht.

Andere Beispiel sind:
– Eine Rave-Revolution gegen Polizeigewalt auf Festivals in Georgien.
– Ein tabubrechendes Festival in Uganda, um dem Ruf nach Freiheit und Gerechtigkeit nachzugehen
– Unterstützer des sozialen Wandels sind unter anderem: Sam Feldt, Dave Clarke, blond:ish

Sam Feldt gründet beim ADE eine Initiative gegen den Plastikmüll, zusammen mit Coca Cola, DGTL, Grolsch, Heineken, ID & T, Lipton und vielen anderen. Wann? Direkt im Anschluss an die große Podiumsdiskussion im Rahmen des ADE Green, der am 17. Oktober von 12 bis 18 Uhr im DeLaMar Theater Amsterdam stattfindet. Tickets gibt es ab 35 EUR hier.

ADE Green // 17.10.2018 // DeLaMar Theater, Amsterdam (Niederlande)

Weitere Infos: Hier.

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