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Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde man vor einem Club sowie in der Fußgängerzone mit Flyern überhäuft. Die dafür passenden Ständer in den angesagtesten Shops der Stadt quollen über, die Druckereien liefen heiß. Seit Mark Zuckerberg mit Facebook aber nicht nur unseren sozialen Umgang miteinander um 180 Grad drehte, haben sich auch in Sachen Event Promotion einige Veränderungen aufgetan. Partys können gegen Entgelt hervorgehoben, Zielgruppen mittels Interessennennung genauestens definiert werden. Heute wird das Werbebudget also in digitale statt physische Medien investiert. Die wichtigsten Festivals und Clubs vertrauen seit einigen Wochen auf ein neues Tool mit dem Namen Abend.net.

Doch was genau macht das Team mit Sitz in Berlin nun anders als die herkömmlichen In-House-Tools von Facebook? „Seit Facebook ist Event-Promotion messbar geworden. Das Feedback dort ist für Veranstalter ein wichtiger Indikator über den Erfolg ihrer Veranstaltung. Früher wusste man erst bei der Eröffnung eines Events, ob es ein Erfolg wird oder nicht. Online Werbung ist gezielter, dadurch effektiver und erfolgreicher. Bei Abend.net muss man sich nicht um die passende Zielgruppe sorgen, das spart Zeit. Darüber hinaus ist das Facebook-Werbetool kompliziert zu bedienen und verändert sich ständig. Wenn man seine Anzeigen nicht durchgehend kontrolliert, wird entweder zu viel oder zu wenig Geld ausgegeben – das Ziel von Abend.net ist, dass das nicht passiert. Weltweit gibt es keine Experten, die mehr in der Materie stecken als wir. Das schätzt auch Facebook, und wir stehen in direktem Kontakt“, erklären uns die Verantwortlichen. Kennengelernt haben sich vier des rund 15-köpfigen Teams aus Entwicklern, Veranstaltern und Facebook-Marketingexperten während der Schulzeit. 2008 gründeten sie das Proud Magazin. Es folgten viele Partys, große Kooperationen und damit einhergehend auch zahlreiche Erfahrungen: „Mit der Zeit bemerkten wir, dass es keinerlei Listen gab, die einem eine Übersicht über alle bevorstehenden Events geben konnte. Daraus entstand die Idee zu Abend(leiter) – einer Karte, auf der alle Events der Stadt dargestellt werden. Wir programmierten einen Algorithmus, der die Eventliste für jeden User personalisierte. Je besser das Event zu einem passte, desto weiter oben wurde es gelistet. Abend.net ist im Prinzip dasselbe. Wir analysieren jedes Event und finden heraus, welche Menschen damit in Verbindung stehen, um es dann den Richtigen im Newsfeed als gesponserten Post anzuzeigen.“ Unterteilt ist das Team in eine Geschäftsführung, die „freestyle alles macht, was gerade anfällt“, ein Entwicklerteam, das den Service stetig verbessert, sowie das Account-Management-Team, das mit dem Kunden interagiert.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit Facebook kommt Abend.net auf dem größten sozialen Netzwerk auch zu einigen Privilegien. „Wir können auf besondere Zielgruppen zugreifen, Verknüpfungen zu weit zurückliegenden Informationen herstellen, Zielgruppen spezifisch miteinander kombinieren und eingrenzen und Verknüpfungen zwischen besuchten Clubs und präferierten Künstlern herstellen. So können wir gezielt und besser Zielgruppen erstellen.“ Das Budget der jeweiligen Kampagnen ist frei wählbar – Abend.net erhält dabei pauschal 20 Prozent. Den Rest erhält Facebook für die Werbeplätze im Newsfeed, für das Abend.net das bestmögliche Ergebnis anvisiert. Für die Zukunft hat das Berliner Start-Up noch einiges vor. „Wir entwickeln uns täglich weiter, passen unseren Algorithmus an aktuelle Veränderungen von Facebook an und schrauben an unseren beiden Kernkompetenzen Zielgruppenfindung und Budgetoptimierung. Wir diskutieren, ob wir Plattformen wie Instagram dazunehmen. Wir arbeiten außerdem gerade an einer App (unserer Ursprungsidee), die alles visualisieren soll. Eine Art Weltkarte mit allen Events, allen Zusagen und vielen weiteren interessanten Informationen.“

Exklusive FAZE-Aktion: Mit dem Promo-Code „FAZE25“ erhaltet ihr 25€ und könnt Abend kostenlos ausprobieren.

www.abend.net