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Die Kultband Kraftwerk musste ihren Auftritt in Buenos Aires absagen. Laut Behörden ist Musik die „Synthesizer oder Sampler als primäre Instrumente nutzt“ verboten.

In diesem November sollte die deutsche Band Kraftwerk eins ihrer audiovisuellen 3D-Konzert in Buenos Aires geben. Nun, knapp zwei Wochen vor dem Konzert, ließen die Organisatoren verlauten, dass das Konzert zum Bedauern aller nicht stattfinden kann.

Grund dafür ist ein Erlass der örtlichen Behörden, laut dem Musik, die „Synthesizer oder Sampler als primäre Instrumente nutzt“ nicht nur unerwünscht sondern gar verboten ist. Zwar haben die Veranstalter bereits im Juli eine Ausnahmegenehmigung beantragt, in einer kurzfristigen Nachricht wurde ihnen jedoch mitgeteilt, dass die Show trotzdem nicht stattfinden darf. Bereits 70 Prozent der Tickets wurden zu diesem Zeitpunkt verkauft.

Der Erlass folgte im Frühjahr als Reaktion auf die Tragödie vom Time Warp Argentina, bei der fünf Menschen ums Leben kamen. Die Stadt nahm dazu wie folgt Stellung: „Nach Time Warp wurden vom Gericht alle elektronischen Musikfestivals verboten. Daher, und auch wenn die Organisatoren die nötigen Unterlagen für eine Ausnahmegenehmigung fristgerecht eingereicht haben, können wir keine Genehmigung erteilen.“ Auch wenn es sich nicht um ein Festival handelt, der Fakt, dass Kraftwerk Synthesizer als Instrumente nutzt, reicht den Behörden sie als Dance-Musik einzustufen und damit zu verbieten.

Die Verantwortlichen des Konzerts können die Argumentation nicht nachvollziehen: „Sie nutzen Synthesizer, jedoch in einem anderen Kontext“, versucht ein Promoter von Move Concerts zu beschwichtigen. „Es ist ein öffentliches Konzert und dauert 90 bis 120 Minuten. Nicht mal Alkohol wird verkauft.“

Quelle: RA

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