kokain waage

Besonders in Großbritannien sind derzeit der aktuelle Drogenkonsum und -verkauf und illegale Raves ein großes Thema. Die Zahlen steigen weiter an und ebenso die Kriminalität auf den Straßen. Ein Drogenpolitikführer der Polizeiföderation hat sich nun zu dem Thema geäußert und klargestellt, dass die Kokain-Konsumenten der Mittelschicht das Problem seien.

Simon Kempten sprach in Birmingham das besagte Thema an. Anlaufpunkt zum Lösen des Problems sind seiner Meinung nach nicht die Banden und Gangs, sondern die Menschen, die Kokain mit ihrem Geld kaufen, also die Mittelschicht. Sie sind ein wichtiger Faktor, wenn es um drogenbedingte Bandenkriminalität geht und sind sich dessen nicht mal bewusst, da sie das Problem in ihren Wohngegenden oft nicht zu spüren bekommen. Außerdem sind Konsumenten dieser Klasse keine öffentlich bekannten Personen und nehmen das Kokain im privaten Kreis zu sich. Bandenmitglieder kriegen es nur mit Konflikten und Kriminalität zu tun, weil Menschen die illegalen Drogen kaufen wollen, und das sind größtenteils keine Personen die sowieso auf „Straßen-Niveau“ leben, meint Kempten. Würde sich also die Zahl der mittelklassischen Konsumenten verringern, wird sich auch die Straßenkriminalität verringern, so die Theorie.

Auch der Geschäftsführer und Gründer von Gangsline, Sheldon Thomas, stimmt dem Drogenpolitikführer der Polizeiföderation zu und sieht die Ursache in den mittelständischen Konsumenten, die teilweise sehr große Mengen kaufen. Die bisherigen Verbote, die die Regierung verhängt hat, wurden zwar von der Polizei durchgesetzt, waren aber bisher erfolglos, denn erst grade wurde Großbritannien europaweit zum größten Kokainkonsument ernannt.

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