2018_10_PdW_Roosevelt

Nach seinem international viel beachteten Debütalbum legt Marius Lauber aus Köln mit „Young Romance“ jetzt nach. Mit seiner erfrischenden Interpretation des Electropop gelang ihm 2016 nicht nur die Eroberung deutscher und europäischer Musikliebhaberherzen, sondern auch die des US-Marktes in Nord und Süd. Seither ist der 27-Jährige weit getourt, um im Anschluss mit einer Fülle neuer Inspirationen wieder ins Studio zu gehen. Letzte Hand legte erneut Chris Coady (Beach House/Grizzly Bear/TV On The Radio) an, zu dem Lauber dieses Mal sogar eigens nach Los Angeles reiste, um auch physisch diesem Prozess beizuwohnen. Inhaltlich geht es nicht selten um Emotionen aus Laubers Jugend, doch ist es vor allem die schillernde Vermengung von Italo-Disco, 80s-Synth-Pop und aktuellen Clubsounds, die Roosevelts Musik ihren ganz besonderen Flair verleiht. Das war bei „Roosevelt“ so und ist auch bei „Young Romance“ nicht anders, so dass Lauber vermutlich auch die kommenden zwei Jahre herzlich wenig Zeit daheim in Köln verbringen wird. 9/10 NicolA