
Aquagen, einer der erfolgreichsten kommerziellen Acts der elektronischen Musik aus Deutschland, bekannt geworden in den 90er- und 2000er-Jahren mit Trance- und Dance-Hits wie „Ihr seid so leise!“ „Phatt Bass“, oder auch „Hard To Say I’m Sorry“, hat sich einen der größten Trance-Klassiker vorgeknöpft und diesem ein neues Gewand verpasst.
Aquagen wurden 1999 als kommerzielles Duo der elektronischen Musik bekannt. Mit ihren flotten Dance-Tracks feierten sie nicht nur in Deutschland, sondern auch international Erfolge. Ihr Cover des Balladen-Klassikers der US-amerikanischen Rock-Band Chicago kletterte bis auf Platz 33 der UK-Charts und erreichte in Deutschland sogar Position fünf. Ihre Debüt-Single „Ihr seid so leise!“ kletterte hierzulande bis auf Platz drei der Charts. „Phatt Bass“ erreichte in den UK Position neun. Mittlerweile ist das frühere Mitglied Olaf Dieckmann bei Aquagen ausgestiegen, die zweite Hälfte, Gino Montesano, bestreitet das Projekt allein – und tritt nach wie vor zu zahlreichen Gigs auf. Diesen Monat hat Montesano etwa sechs Gigs, im Dezember sogar sieben. Am Wochenende trat er etwa vor 12 000 Fans in der Kölner LANXESS arena auf.

Gut auf seinen Gigs ankommen dürfte auch das aktuelle Refreshment eines der größten Trance-Klassiker der 90er-Jahre. „Luvstruck“ des niederländischen Projekts Southside Spinners, unter anderem mit Marco V und Benjamin Bates, wurde 1998 veröffentlicht. Im Folgejahr wurde die Trance-Produktion für den Soundtrack des Films „Kevin & Perry Go Large“ verwendet und erreichte in der Folge Platz neun der britischen Single-Charts.
Im Jahr 2002 wurde der Track von André Visior gecovert und unter dem Titel „Speed Up (Luvstruck 2002)“ veröffentlicht. Dadurch stieg das Thema auch in die deutschen Charts ein, erreichte Platz 34. Nachdem es Aquagen zu Beginn dieses Jahres noch mit Hypertechno versucht hat, liefert er nun einen offiziellen Edit zu der alten Version von André Visior. Visior wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf, ist schon seit den frühen 90ern DJ und legt bis heute auf zahlreichen Events von Talla 2XLCs Technoclub-Reihe auf, mit der er eng verknüpft ist.

„Speed Up“ im Aquagen Edit tauscht die damaligen, progressiven Trance-Off-Beats gegen Techno-Beats aus, die dem Trend entsprechend etwas dumpfer klingen. Damit liefert Gino Montesano die perfekte Grundlage, den Klassiker auch in aktuellen DJ-Sets zeitgemäß zu präsentieren.
Das Promo-Video zu „Speed Up (Aquagen Edit)”:
Hier könnt ihr in die aktuelle Version länger reinhören und diese käuflich erwerben:
„Speed Up (Aquagen Edit)“ von André Visior erscheint am 22. November 2024 via Future Sequence.
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