
Vor mehr als einem Jahrzehnt und auf dem Höhepunkt seines Erfolges stand Armin van Buuren 2011 kurz davor, die Musikkarriere hinter sich zu lassen. Während der Winter Music Conference in Miami gab der Niederländer nun tiefe Einblicke in eine Zeit, die von Zweifeln an der Szene begleitet war.
Armin van Buuren ist eine der Konstanten der elektronischen Musikszene. Doch wie der Ausnahmekünstler kürzlich bekannt gab, dachte er 2011 ernsthaft über ein Karriereende nach. Während seine Radioshow „A State of Trance“ Rekorde brach und er die „DJ Mag Top 100“-Liste dominierte, fühlte sich van Buuren künstlerisch isoliert. Der massive EDM-Hype überrollte 2011 die USA. Der klassische, hypnotische Trance-Sound wurde von aggressiverem Electro-House und Dubstep von den Mainstages verdrängt. Damit wuchs der Druck, sich dem schnelllebigen Trend anzupassen, was schwer auf dem Niederländer lastete.
Doch statt dem Zeitgeist hinterherzujagen, entschied sich van Buuren, dem eigenen Sound treu zu bleiben und beständig zu bleiben. Eine Entscheidung, die sich langfristig auszahlte. Besonders derzeit erleben wir eine massive Rückkehr melodischer Strukturen und Melodic Techno und Progressive boomen.
Auch heute ist Armin van Buuren erfolgreicher denn je als DJ und Kurator eines globalen Netzwerkes. Mit seinem Label Armada Music und den monumentalen ASOT-Events prägt er weiterhin die Szene.
Quelle: We rave you
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