2016_02_Torwellen_PdW
Björn Torwellen, ein Protagonist der dunklen Künste. Mit seinem druckvollen Sound begeistert er nun schon seit längerer Zeit seine stetig wachsende Fangemeinde. Zu Recht wie ich finde, denn der Wahlkölner versteht sein Handwerk. Auf seinem zweiten Langspieler präsentiert er sich zwar in gewohnt düsterer Manier, doch wer hier einfaches und scharfkantiges Drumgewitter erwartet, der irrt. Analoge Wärme, man könnte es auch Reife nennen, durchzieht „Who I am“ und verblüfft bereits ab Track Nummer 1. Ich muss gestehen, dass ist nicht der Björn Torwellen, den ich erwartet hatte. Die Tracks bieten einen hohen Grad an Abwechslung, sind mal mehr (Menschen Trümmer, Bela Lugosi) mal weniger (FYIDDWYTM, Consumer Harvest) mystisch und geheimnisvoll, jedoch allesamt straight und kompromisslos in ihrer Marschrichtung. Mein Favorit ist „Change“, denn eben dieser ist ihm im wahrsten Sinne gelungen. „Who I am“ überrascht, „Who I am“ fordert, „Who I am“ überzeugt. 10/10 Gutkind


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