Carl Cox & „Gollum“: Koop für George Orwells Animals Farm

Carl Cox hat Musik zu Andy Serkis‘ neuer Animationsverfilmung von George Orwells Literaturklassiker „Animal Farm“ beigesteuert.

Der DJ und Produzent steuert insgesamt drei exklusive Produktionen zum offiziellen Soundtrack bei, der parallel zum Kinostart des Films in Großbritannien veröffentlicht wurde. Die Nachricht machte Cox selbst am 23. Juli über Instagram öffentlich.

Dort erklärte er, dass die Arbeit an einem Filmprojekt für ihn eine besondere Erfahrung gewesen sei. In seinem Statement schreibt er „Musik ist mein wichtigstes Ausdrucksmittel. Es kommt nicht oft vor, dass ich die Gelegenheit bekomme, Musik für einen Film zu produzieren.“

„Deshalb war mein Beitrag zum Soundtrack von Animal Farm für The Angel etwas ganz Besonderes. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich mit Andy Serkis zusammenzusetzen und über das Projekt, den kreativen Prozess und darüber zu sprechen, warum sich der Schritt in diese Welt wie eine natürliche Erweiterung meines bisherigen Weges angefühlt hat“.

Zum Soundtrack steuert Cox die drei Titel „The Rogues“, „Drone Farm“ und „My Bunker My Party“ bei. Sie sind Teil des offiziellen Albums mit insgesamt 42 Stücken, das über Lakeshore Records erschienen ist.

Ergänzt werden die Beiträge des britischen DJs durch die Filmmusik des brasilianischen Komponisten Heitor Pereira. Zu dessen bisherigen Arbeiten zählen unter anderem die Soundtracks zu „Minions“ und „Puss in Boots: The Last Wish“.

Regie bei der neuen Verfilmung führte Andy Serkis, der vor allem durch seine Performance als Gollum in „Der Herr der Ringe“ bekannt wurde. Für die Animationsadaption versammelte er zudem ein prominentes Sprecherensemble mit Seth Rogen, Steve Buscemi, Glenn Close, Kieran Culkin, Woody Harrelson und sich selbst.

In einem Clip sprechen Cox und Serkis miteinander über den Film. „Das ist nicht unser erstes Rodeo“, merkt der 63-Jährige an und verweist damit auf die vorige gemeinsam Arbeit an dem Film „Venom: Let There Be Carnage“.

Trotzdem zeigt er sich stolz dabei zu sein betonte, man sehe ihn nicht oft im Zusammenhang mit Kinofilmen. „Dass Du (Andy Serkis) mich in dem Film haben wolltest – also nicht mich, ich bin ganz offensichtlich ein Mensch – aber meine Musik, war eine großartige Erfahrung für mich.“

In den Kommentarspalten freuen sich seine Fans auf das neue Projekt, Kollegen wie Anna Tur, Nicole Moudaber oder Drumcomplex gratulieren. Doch tatsächlich tauchen auch kritische Stimmen auf, die sich gar nicht gegen den DJ und Produzenten selbst richten.

Kritiker verweisen auf ältere Aussagen von Serkis, in denen er gestand, es sei okay für ihn, sollte ein Film ausschließlich mit weißen Schauspielern besetzt werden. „Würde sich Animal Farm für ihn ‚weiß‘ anfühlen, wärst Du nicht dabei“, schreibt ein User.

 

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