Das sind die fünf Fashion-Brands, die Raver kennen sollten

Das sind die fünf Brands, die Raver:innen kennen sollten / Sven Marquardt im Ravemore R.N.D. Patch Zipper

Mode ist schon immer Teil der Szene gewesen und wird dies auch weiterhin sein. Sie ist nicht nur ein Weg, schnell Geld loszuwerden, sondern auch ein Ausdruck von Identität und Haltung. Gerade in der Techno-Kultur bietet Kleidung die Möglichkeit, Facetten zu zeigen, die im Alltag oft verborgen bleiben. Gleichzeitig ist die Frage, welche Brands in der Szene getragen werden, durchaus umstritten. Hier sind meine Top-5-Brands, die jede/r Raver/in kennen sollte.

Namillia

Namillia

Für diejenigen, die im Club mit harten sowie pulsierenden Messages und freizügigen Designs in den Abend starten wollen, ist Namillia das perfekte Mode-Label. Gegründet wurde das Label 2015 von Nan Li und Emilia Pfohl und setzt seitdem auf die Mischung femininer und maskuliner Eigenschaften, um Kleidung genderneutral zu gestalten. Ihre Mode ist eine Art Ausdrucksform und passt somit perfekt in den Club-Kontext. Sie ist partytauglich und ein echter Eye-Catcher in jeder dunklen Ecke der Tanzfläche.

https://namilia.com/ 

Ravemore

Ravemore

Wie schon der Name verrät, zeigt Ravemore seit 2021 seine Verbindung zur Berliner Rave-Szene. Das Label legt Wert auf upcycelte Designs und rave-fokussierte Kleidung. So brachte es den klassischen Bomber zurück – eine Jacke mit fester Bindung zur Raver-Kultur. Heute wird das Label von Dennis Mühlhauser und Mike Vollmuth-Allred geleitet. Zuletzt sorgte die Brand durch ihre Kollaboration mit dem bekannten Berghain-Türsteher und Fotografen Sven Marquard für großes Aufsehen. Ravemore zeigt damit nicht nur, wie tief sie in der Szene verwurzelt sind, sondern auch, wie wichtig ihnen die Zusammenarbeit mit der Community ist. Euch kann demnächst noch mehr von Ravemore erwarten.

https://www.ravemoreberlin.com/ 

Vertere Berlin

Vertere Berlin

Das in Berlin ansässige Label arbeitet eng mit DJs und Kollektiven zusammen und zeigt so seinen Bezug zur Szene. Sie entwickeln Kleidung, die man oft im Nachtleben sieht, sowie Accessoires und weitere Statement-Pieces, die sich mit der Rave-Kultur befassen. Geschlechterneutralität ist ein wichtiger Aspekt für Vertere, was sie durch die Produktion ausschließlich unisexer Kleidung unterstreichen. Auch heimische Produktion ist ihnen besonders wichtig: Alle Stücke werden in Berlin-Kreuzberg hergestellt. Die Brand existiert seit 2017 und wurde von den Künstlern Uli Hasselmann und Jonas Michalak gegründet. Vertere hat es zudem bereits in unsere News geschafft, was den Bezug zur Szene deutlich verstärkt.

https://www.vertere-berlin.com/ 

MISBHV

MISBHV

Jeder kennt ihr eng anliegendes Longsleeve und hat es bestimmt schon mehrfach auf der Tanzfläche gesehen. Mitte der 2010er sorgte das Label für großes Aufsehen, das klassische Longsleeve wurde zum Trend. Heute fokussiert sich MISBHV, wie auf ihrer Website zu lesen ist, auf Clubwear und Kleidung, die als Form von Selbstexpression dient. Schlichte Kleidung, die befreiend wirken soll. Die Inspiration nimmt das Label aus der Warschauer Techno-Szene, mit der die Gründerin Natalia Maczek eng verbunden ist. So ist die Kleidung nicht nur beweglich und schlicht, sondern passt auch in die bekannten düsteren Farbwelten der Szene.

https://misbhv.com/

ACRONYM®

ACRONYM®

Schon seit 1994 steht ACRONYM® für Tech- und Urban-Communities und arbeitet eng mit diesen zusammen. Das Label entwickelt Kleidung, die sowohl im Alltag als auch unter extremen Wetterbedingungen überzeugt, und setzt dabei auf technische Materialien, multifunktionale Schnitte und innovative Details. Geschlechterneutralität spielt dabei eine Rolle: Viele Stücke sind unisex konzipiert und betonen die universelle Nutzbarkeit. Die Brand wurde von Errolson Hugh und Michaela Sachenbacher gegründet. Durch internationale Anerkennung in der Techwear-Community hat sich ACRONYM® als führendes Label für funktionale, avantgardistische Mode etabliert.

https://acrnm.com/

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