Der CDJ 3000x ist da – der erste CDJ von AlphaTheta – hier sind die Details

Der CDJ 3000x ist da – der erste CDJ von AlphaTheta – hier sind die Details

Der CDJ-500 kam 1994 raus. Mit ihm konnte man die guten alten CDs über einen Top-Loader-Deck abspielen und dazu kurze Loops setzen. Dazu kam noch  als besonderes Feature, dass das Mastertempo unabhängig von der Tonhöhe einstellbar war. Mit dieser Funktion des digitalen DJing konnte man schon etwas, was Plattenspieler nicht können. CDJ-200, CDJ-800 und natürlich der legendäre CDJ-1000 im Jahr 2001 etablierten sich dann als Standard in Clubs weltweit. Der CDJ-1000 war der erste Player, der eine Jog-Wheel-Simulation für Vinyl lieferte. In diese Reihe gliedert sich ab heute das neuste Mitglied CDJ-Familie, der CDJ 3000x ein. Man merkt sofort, dass 2025 Lichtjahre von 1994 entfernt sein muss.

 

Oberfläche

Auf den allerersten Blick fällt auf, dass alle Bedienelemente und die Oberfläche nochmal deutlich wertiger als beim Vorgänger CDJ 3000 geworden sind. Sieht man ihn nämlich neben seinem Vorgänger aus dem Jahr 2000 merkt man nochmal, dass der CDJ etwas größer und damit auch übersichtlicher geworden ist. Das Gefühl, auf der Champions-League der DJ-Player zu spielen, ist damit auch gewachsen. Vor allen der Display ist mit 10,1 Zoll nochmal größer geworden, sodass man zum Beispiel über 16 Tracks gleichzeitig im Browser sehen kann.

 

WI-FI

Musste man sich vor Jahren noch Gedanken um die richtigen Dateiformate auf seinem USB-Stick machen, nimmt der CDJ 3000x wirklich alles, was er bekommt – egal ob USB, Streaming oder Cloud. Ein großer Unterschied zum Vorgänger ist dabei der neue Workflow: Statt LAN gibt es jetzt einen integriertes WLAN-Modul, was lästige Kabel verhindert. Der Workflow sieht jetzt so aus: Ein NFC-Touchpoint verbindet in Sekundenschnelle den CDJ mit der rekordbox-App, auf der alle Tracks der rekordbox-Cloud gespeichert sind. Nach diesem kurzen Einchecken kann der CDJ direkt auf die Cloud zugreifen. Um kleinen WLAN-Ausfällen zuvorzukommen, lädt der CDJ 3000x die Tracks runter, sodass man gar nicht erst in den Emergency Loop kommt. Wenn man nach zahlreichen Foren-Einträgen geht, wurden hier Wünsche aus der Community erhört. Das Runterladen aus dem Speichermedium gilt übrigens auch für USB-Sticks: Hier gibt es jetzt einen USB-A, aber endlich auch die deutlich schnelleren USB-C-Anschlüsse.

 

Browsing 

Auch spannend ist, dass Playlisten direkt im CDJ bearbeitet werden können und über Cloud-Library-Sync direkt mit den anderen angeschlossenen Playern synchronisiert werden können. Also können DJs live einfach neue Tracks hinzufügen, oder on-the-run Rohrkrepierer aus der Secreat-Weapon-Playlist löschen. Sofort ist auch auf den anderen Playern automatisch alles geregelt. Auch übertragen werden die neuen Cue-Einstellungen wie Gate-Cue oder Smart-Cue, mit denen man Live-Tracks remixen kann. Damit sind coole Performance-Optionen dazugekommen, die sich auch viele gewünscht haben.

Sound

Zum Schluss nochmal Richtung nerdy: Auch die Digital-Analog-Wandler des CDJ 3000 wurden nochmal erneuert, sodass die Klangqualität beim CDJ 3000x noch hochaufgelöster, noch weniger rauschig, noch dynamischer ist. AlphaTeta schlägt einen UVP von 2.799 EUR vor – ab heute ist der CDJ in allen Shops zu finden.

 

Und hier gibt es die Specs.