
Der Londoner Club fabric hat eine umfassende Überarbeitung seiner Soundsysteme in den Räumen 2 und 3 angekündigt.
Es ist die erste vollständige Neugestaltung beider Floors seit fast einem Jahrzehnt. Entwickelt wurden die neuen Anlagen gemeinsam mit den norwegischen Spezialisten NNNN Audio und dem technischen Leiter Matt Smith.
Dabei wurden Architektur, Materialien und physikalische Gegebenheiten jedes Raumes gezielt berücksichtigt. Für Raum 2 beschreibt Smith das Setup so:
„In Raum 2 haben wir ein Sechs-Punkt-System – eigentlich ein Vierer-System mit Seitenlautsprechern – aber das Besondere hier sind die Fullrange-Lautsprecher mit mehreren Zellen und einem 21-Zoll-Basshorn oben drauf“. Ergänzt wird das durch „sieben Bassboxen hufeisenförmig im Raum“.
Raum 3 stellte laut Smith eine besondere Herausforderung dar: „Raum 3 ist wirklich knifflig, aber das Beeindruckendste an dem System sind die neuen Subwoofer – die bringen den Betonboden zum Wackeln“.
Zusätzlich wurden Akustikpaneele installiert und das gesamte System in nur fünf Tagen erneuert. Der Umbau erfolgte unter hohem Zeitdruck: „Wir haben die Akustikpaneele angebracht, das alte System abgebaut und das neue innerhalb von fünf Tagen installiert und dann für eine 24-Stunden-Veranstaltung geöffnet“.
Raum 2 wurde zuletzt 2016 modernisiert, Raum 3 im Jahr 2018. Die Maßnahmen sind Teil einer größeren Investition in Tontechnik und Produktion. Seit der Eröffnung 1999 gilt fabric als Referenz für Audioqualität.
Zuletzt wurden unter anderem ein Bodykinetic-Tanzboden in Raum 1 sowie ein Upgrade der Martin-Audio-Anlage umgesetzt. Ein Sprecher von NNNN beschreibt den Ansatz so: „Bei fabric sind Klang, Architektur und Kultur untrennbar miteinander verbunden“.
Ziel sei gewesen, „ein System zu entwickeln, das optisch mit der Architektur verschmilzt, aber auf der Tanzfläche deutlich spürbar ist – und sowohl dem Publikum als auch den DJs Klarheit, Energie und emotionale Wirkung verleiht“.
„Ich freue mich darauf es bald mal auszutesten“, schreibt Len Faki in den Kommentarspalten. Weitere Kollegen schließen sich den Glückwünschen und der Neugierde an, darunter Steve Bug, Alan Fitzpatrick, Patric Baumel und Adriana Lopez.
„Ich hatte diesen Club schon lange auf meiner Bucket-List und jetzt höre ich DAS“, schreibt ein User auf Instagram. Ein weitere schreibt: „Ich hätte das System aus Raum 2 gerne bitte einmal für mein eigenes Wohnzimmer.“
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