
Zum Start des 27. Fusion Festivals auf dem Flugplatz in Lärz bereiten sich Polizei, Bundespolizei und Zoll auf einen umfangreichen Einsatz vor.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Anreise von mehr als 70.000 erwarteten Besuchern sowie ein möglichst störungsfreier Ablauf der Veranstaltung. Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr dem Hauptbahnhof Neustrelitz.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt hat den Bahnhof vom 24. bis zum 28. Juni während der Hauptverkehrszeiten als „gefährdetes Objekt“ eingestuft. Damit verbunden sind zusätzliche Schutzmaßnahmen, Sicherheitsvorkehrungen und Personenkontrollen.
Die Bundespolizeiinspektion Stralsund wird ab dem 24. Juni mit verstärkten Kräften vor Ort sein. Hintergrund ist die hohe Zahl an Festivalgästen, die mit der Bahn anreisen. Nach aktuellen Prognosen werden rund 15.000 Besucher den Zug für die Anreise zur Fusion nutzen.
Reisende müssen sich in diesem Zeitraum auf Einschränkungen einstellen. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass es aufgrund des erhöhten Personenaufkommens zu Verzögerungen im Reiseverkehr kommen kann.
Auch die Parkmöglichkeiten im Bereich des Bahnhofs werden vorübergehend eingeschränkt sein. Während die Bahnreisenden vor allem in Neustrelitz auf verstärkte Sicherheitsmaßnahmen treffen, rechnet die Polizei gleichzeitig mit einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Straßen rund um Lärz.
Ein großer Teil der Festivalbesucher wird voraussichtlich erneut mit dem Auto anreisen. Vor allem auf der Bundesstraße 198 zwischen Wesenberg und Mirow sowie auf den Zufahrtsstraßen zum Festivalgelände wird ab Dienstagabend mit deutlich mehr Verkehr gerechnet.
Spätestens ab Mittwoch erwarten die Behörden eine starke Verdichtung des Verkehrsaufkommens. Bewohner der Region und Urlauber werden deshalb gebeten, ihre Reiseplanung entsprechend anzupassen.
Um die Situation zu verbessern, setzt der Veranstalter in diesem Jahr auf neue Maßnahmen zur Verkehrslenkung. Hintergrund sind die Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen es teilweise zu erheblichen Staus bei An- und Abreise gekommen war.
Ziel ist es, die Belastungen rund um das Gelände zu reduzieren und einen flüssigeren Verkehrsablauf zu ermöglichen. Zusätzlich werden erneut zahlreiche Besucher mit den vom Festival organisierten „Basslinern“ anreisen.
Auch dieser Reisebusverkehr wird sich laut Polizei spürbar auf die Verkehrslage in der Region auswirken. Neben den Verkehrsmaßnahmen wollen die Einsatzkräfte auch den allgemeinen Ablauf des Festivals absichern.
Die Polizeiinspektion Neubrandenburg wird dafür von weiteren Dienststellen der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern unterstützt. Auch das Hauptzollamt Stralsund beteiligt sich mit eigenen Kräften an Kontrollmaßnahmen.
Für Festivalbesucher steht während der gesamten Veranstaltung zudem eine mobile Polizeiwache in Laufweite des Geländes bereit. Diese soll rund um die Uhr als Anlaufstelle dienen.
Gleichzeitig kündigen die Behörden an, bei festgestellten Ordnungswidrigkeiten und Straftaten konsequent einzuschreiten. Eine Entlastung des Bahnverkehrs durch zusätzliche Züge wird es in diesem Jahr nicht geben.
Nach Angaben der Deutschen Bahn sind für die Fusion 2026 keine Sonderzüge geplant. Die Anreise erfolgt ausschließlich über den regulären Fahrplan.
Quelle: Strelitzius Blog
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