
„Chabos wissen wer der Babo ist“ von Haftbefehl gilt als prägender Song für die deutsche Rap-Szene – nun gibt’s ein paar mehr BPM.
Der Ausdruck „Babo“ wurde durch den Song so populär, dass die Jury des Langenscheidt-Verlags ihn 2013 zum „Jugendwort des Jahres“ wählte. „Babo“ stammt ursprünglich aus dem Türkischen und bedeutet so viel wie „Boss“ oder „Anführer“.
Mit seinem Track sorgte Haftbefehl nicht nur in Deutschland für Aufsehen. Medien wie die New York Times berichteten über den Begriff „Babo“, und es wurde diskutiert, wie Rapper mit Sprachmix und Jugendslang neue Ausdrucksformen schaffen.
Satiriker Jan Böhmermann imitiert vor allem Haftbefehls Stimme in seinen Rap-Track „Ich hab Polizei“ unter dem Pseudonym Pol1z1stens0hn. Youtuber und Musik-Allrounder Marti Fischer droppte eine Swing- und Jazz-Version von „Chabos wissen, wer der Babo ist“.
Der Song erlangte Kultstatus und wurde oft parodiert und in Memes verarbeitet. Der eingängige Refrain und die markante Aussage „wer der Babo ist“ machten den Song zur idealen Vorlage für kreative Remixe und Interpretationen im Netz.
Über 8,5 Millionen Mal wurde das Video auf YouTube bis heute angeschaut. Allein auf Spotify vereint der Track über 56 Millionen Klicks. Verantwortlich für die Musik sind die Produzenten M3 und Joshi Mizu, die mit minimalistischen, harten Beats den Sound des deutschen Straßenraps mitprägten.
Die treibende, düstere Atmosphäre hat nun den Weg in den Techno-Bunker gefunden. Mit offizieller Erwähnung von Haftbefehl hat sich Somewhen der Sache angenommen und „CWWDBI“ veröffentlicht.
Wenig überraschend kommt seine Versionen mit deutlich mehr BPM daher und wurde von Somewhens Anhängern sehnlichst erwartet. Immerhin geisterte der Track bereits vielen Wochen vorher durch viele Clubs und Festival-Boxen.
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