Hamas-Massaker: Israelisches Nova Festival erhält Gedenkausstellung in Berlin

Die immersive Ausstellung „October 7, 06:29 AM – The Moment Music Stood Still“ öffnet vom 7. Oktober bis 16. November im Flughafen Tempelhof.

Sie rekonstruiert das Gelände des Nova Festivals in Israel, das am 7. Oktober 2023 von einem Angriff der Hamas erschüttert wurde. Multimediale Installationen, forensisches Material und persönliche Geschichten erinnern an die Opfer.

„Die Ausstellung in Berlin zeigen zu können, ist ein bedeutender Moment“, erklärt Ofir Amir, Gründer und Produzent des Nova Festivals. Unter dem Motto „We will dance again“ soll sie Hoffnung und Zusammenhalt vermitteln.

Berlin ist die erste europäische Station der Schau, die zuvor bereits in Städten wie New York, Tel Aviv oder Los Angeles gezeigt wurde. Tickets kosten rund 20 Euro. Das Nova Festival, ein Psytrance-Event nahe des Kibbutz Re’im im Süden Israels, fand am 6. und 7. Oktober 2023 statt.

Am Morgen des 7. Oktober wurden 411 Besucher ermordet, Hunderte verletzt und 44 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. 14 Geiseln befinden sich bis heute in der Gewalt der Hamas. Die Ausstellung macht diese Ereignisse erfahrbar und rückt die Schicksale der Opfer in den Mittelpunkt.

Seit ihrem Start hat die Nova Exhibition weltweit über 500.000 Menschen angezogen, unter anderem in Buenos Aires, Miami, Toronto und Washington, D.C. Sie brachte Politiker, Prominente, Sportler, Religionsführer und ganze Schulgemeinschaften zusammen, die gemeinsam der Tragödie gedachten.

Die Ausstellung ist zu einem verbindenden Ort des Erinnerns und der Solidarität geworden. Besucher sollen 60 bis 90 Minuten für den Rundgang einplanen, spontane Besuche sind möglich.

Die Veranstalter wollen einen Raum schaffen, in dem Reflexion und Mitgefühl ihren Platz finden. Ziel ist es, die Geschichten vom 7. Oktober lebendig zu halten und sicherzustellen, dass ihr Vermächtnis weltweit Resilienz und gemeinschaftliche Reflexion inspiriert.

Quelle: Flughafen Tempelhof Berlin

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