
Seit den späten 80er-Jahren befindet sich das Docks am Spielbudenplatz auf St. Pauli. Nun steht jedoch ein Standortwechsel bevor, der für Kritik aus der Politik sorgt.
Für das Docks geht es im Frühjahr 2027 nach Barmbek-Süd. Dort wollen die Betreiber:innen eine Fläche im Einkaufszentrum Hamburger Meile beziehen. Die Location war bereits früher Veranstaltungsort – zuletzt befand sich dort das lokal bekannte Rouge. Am neuen Standort soll nicht nur mehr Platz für Veranstaltungen entstehen, sondern das Docks auch für mindestens zehn Jahre ein neues Zuhause finden und weiterhin ein vielfältiges Musikprogramm bieten.
Die bisherige Heimat des Docks bleibt jedoch nicht lange ungenutzt. Künftig soll dort die Markthalle einziehen, die derzeit gemeinsam mit dem MarX am Klosterwall beheimatet ist. Grund dafür ist die bis voraussichtlich 2030 andauernde Sanierung des Gebäudes am Klosterwall. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die Markthalle an ihren bisherigen Standort zurückkehren. Bis dahin soll auch der Umbau des neuen Docks-Standorts abgeschlossen sein.
Die Pläne stoßen jedoch nicht überall auf Zustimmung. CDU-Politiker Julian Hermann, der den Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg vertritt, kritisiert den neuen Standort. Seiner Ansicht nach sei die Hamburger Meile nicht der geeignete Ort für einen Club. Er befürchtet unter anderem Probleme durch Lärmbelästigung, Wildpinkeln, Vermüllung und weitere Belastungen für die Anwohner:innen. Wie die Bewohner:innen des Stadtteils den geplanten Umzug bewerten, ist bislang nicht bekannt.
Neben Konzerten werden im Docks seit vielen Jahren auch elektronische Tanzveranstaltungen ausgetragen.
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