I Hate Models: Hauptrolle in Kurzfilm „Requiem for Synths“

I Hate Models stellt den Mittelpunkt des neuen Kurzfilms „Requiem for Synths“ dar, bei dem die preisgekrönte italienische Regisseurin und Drehbuchautorin Mitzi Peirone Regie führte. Der Film kann bereits auf YouTube angeschaut werden (siehe: weiter unten).

Ins Leben gerufen wurde der Streifen von der New Yorker Party- und Erlebnisagentur Renegade und der Gründerin der Apelago Agency, Nina Tillberg Grindvik. Gedreht wurde in den Tagen zwischen Halloween und den US-Wahlen im Jahr 2024.

Beschrieben als „eine visuelle Sonate, die teils erzählerisch und teils dokumentarisch ist“, sind die vier Minuten ein atmosphärischer, fesselnder Blick auf den französischen Techno-DJ, der sich durch die anarchischen Straßen von New York City schleicht.

Zu sehen ist der DJ unter einem Gewimmel an seltsamen Gestalten in Manhattan. Einige tragen ihre eigenen Masken, andere halten Transparente hoch, während Aufnahmen von bewaffneten Polizisten und Zeitungen mit beunruhigenden Schlagzeilen im Wind wehen.

„Ich hatte das Gefühl, dass die Realität selbst in eine Identitätskrise gerät, die durch den Verlust des Vertrauens in Institutionen und politische Persönlichkeiten angeheizt und durch den halluzinatorischen, jahrelangen Karneval von New York City noch weiter zerrissen wird“, sagt Mitzi Peirone.

„Die existenzielle Unsicherheit und die Notwendigkeit, dass eine ikonoklastische Figur aufsteigt, sind real: Es war eine außergewöhnliche Zeitkapsel, die eingefangen werden musste, und es gab keinen besseren Hauptdarsteller als I Hate Models.“

Dieser bahnt sich seinen Weg durch die stimmungsvolle Kulisse und landet schließlich in einem verlassenen Einkaufszentrum in Chinatown, bevor das Bildmaterial in dynamische Partyaufnahmen von seinem Headline-Set bei einem Renegade-Event im vergangenen November übergeht.

„‘Requiem for Synths‘ spielt in einer Zeit gesellschaftlicher Unruhen und politischer Krisen, in der das Gewebe der Realität zu zerreißen beginnt und ein unheimliches Reich zwischen dem Düsteren und dem Surrealen, dem Lyrischen und dem Fleischlichen entstehen lässt“, schreibt I Hate Models auf Instagram.

„In diesem Portal stirbt die alte Weltordnung, doch eine neue ringt nach Luft, die aus dem von Dionysos beherrschten Untergrund entweicht. Unter diesem synthielastigen, präapokalyptischen Bann erwacht Gotham zum Leben, um das zu tun, was Gotham am besten kann: rebellieren und raven.“

Renegade wurde 2020 von Bekim Trenova und Sam Black mit dem Ziel gegründet, die Probleme der Clublandschaft zu unterwandern, wie z.B. himmelhohe Ticketpreise und Radiusklauseln, die unabhängige Veranstalter unterdrücken.

Anfangs veranstaltete Renegade Guerilla-Partys an ungewöhnlichen Orten abseits der ausgetretenen Pfade, wie z.B. Under the K Bridge in Brooklyn, das sich inzwischen zu einem Party-Hotspot entwickelt hat.

Inzwischen hat sich Renegade auch zu einer Erlebnisagentur entwickelt, die Filme, immersive Erlebnisse und digitale Kampagnen produziert und Künstler und Marken visuell entwickelt. Der Song, den I Hate Models im Film spielt ist übrigens sein eigener Track „Forever Melancholia“.

Quelle: Mixmag

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