
In einem Interview mit MoBlack erklärte der französische Produzent und DJ HUGEL, künftig keine Late-Night-Shows mehr spielen zu wollen – mit Ausnahme seiner Residency im Hï Ibiza. Damit greift er eine Debatte auf, die in der Szene seit Längerem geführt wird: Muss DJ-Kultur zwangsläufig an klassische Nachtformate gebunden sein?
Im entsprechenden Clip sagt er: „Ich habe aufgehört, nachts zu spielen. Ich spiele nachts nicht mehr.“ Seine Ibiza-Residency sei dabei die einzige Ausnahme. Eine solche Haltung gilt weiterhin als ungewöhnlich, da Clubkultur traditionell eng mit nächtlichen Events verknüpft ist.
Mit seiner Position rückt HUGEL alternative Zeitfenster in den Fokus. Insbesondere Open-Air- und Daytime-Formate gewinnen seit einigen Jahren an Relevanz und bieten – gerade in den Sommermonaten – eine andere Dynamik als klassische Nachtveranstaltungen.
Aus HUGELs Sicht sollten Slots zwischen Mittag und Sonnenuntergang innerhalb der Szene stärker etabliert werden. Während eine solche Entscheidung durchaus polarisieren könnte, erfährt HUGEL viel Zuspruch aus der Community.
Hier findet ihr den Clip des Interviews:
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