Kein Vergütung mehr für KI-Songs: Streamingdienst setzt Zeichen

Mit einer neuen Richtlinie setzt TIDAL ein deutliches Zeichen gegen vollständig KI-generierte Musik. Die betroffenen Tracks bleiben zwar weiterhin auf der Plattform verfügbar, sollen künftig jedoch als KI-generiert gekennzeichnet werden und keine Vergütung mehr erhalten.

Von der Regelung betroffen sind ausschließlich vollständig KI-generierte Songs. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel bei der Musikproduktion – etwa für Sounddesign, Mixing oder Mastering – bleibt weiterhin erlaubt und führt weder zu einer Kennzeichnung noch zu einem Ausschluss von der Vergütung.

Mit der neuen Richtlinie reagiert TIDAL auf die zunehmende Zahl KI-generierter Veröffentlichungen, die Streamingplattformen in den vergangenen Monaten überschwemmt haben. Gleichzeitig möchte das Unternehmen verhindern, dass automatisiert erstellte Musik Einnahmen erzielt, die eigentlich Künstler:innen zugutekommen könnten.

Mit diesem Schritt reiht sich TIDAL in eine wachsende Zahl von Streamingdiensten ein, die Maßnahmen gegen die zunehmende Flut an KI-generierter Musik ergreifen. Ziel ist es, mehr Transparenz zu schaffen und die Sichtbarkeit sowie die Vergütung Künstler:innen zu schützen.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website von TIDAL.

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