
Das E-Werk war einst ein Ort, an dem elektronische Musik zum Alltag gehörte. Der ehemalige Club wurde oft als das Berghain der 90er-Jahre beschrieben. Heute beherbergt das E-Werk die Deutsche Kinemathek und eröffnet eine beeindruckende Ausstellung rund um 130 Jahre Film- und Fernsehgeschichte. Die Ausstellung wird offiziell am 23. Januar eröffnet.
In den 90er-Jahren ist das E-Werk in Berlin-Mitte vielen Berlinern noch in lebhafter Erinnerung. Von 1993 bis 1997 war es ein pulsierender Ort, geprägt von Bass und Techno. Künstler wie Paul van Dyk, Sven Väth, DJ Hell und Carl Cox zählten zu den prägenden Namen, die den Club zu einer der wichtigsten Adressen für elektronische Musik machten. Betrieben wurde das E-Werk von Andreas Rossmann, Lee Waters, Hilke Saul und Ralf Regitz.
Heute ist das Gebäude eine gefragte Veranstaltungslocation und wird nun für die neue Ausstellung „Screentime“ genutzt. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek füllen 130 Jahre Film- und Fernsehgeschichte die historischen Räumlichkeiten. Ergänzend zur Ausstellung werden zahlreiche Workshops angeboten, die Besucher:innen dazu einladen, sich mit der Kunst des Films sowie mit der Gestaltung von Filmplakaten kreativ auseinanderzusetzen.
Vom 23. bis 25. Januar ist der Eintritt frei. In dieser Zeit können Besucher:innen in die Welt von „Screentime“ eintauchen, in der Film auf besondere Weise greifbar wird. Requisiten, Dokumente und technisches Material eröffnen tiefe Einblicke in die Filmarbeit. Ergänzt wird dies durch Beispiele und persönliche Objekte bedeutender Regisseur:innen, die kreative Prozesse und Formen der Zusammenarbeit sichtbar machen.
Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website der Deutschen Kinemathek.
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