
Bertelsmann hat den nächsten Schritt im Musikgeschäft gemacht: Die Zusammenführung der Konzerntochter BMG mit dem US-Musikunternehmen Concord ist nun offiziell abgeschlossen. Das neue Unternehmen ist am 1. September gestartet und soll nun zur weltweiten Nummer vier der Musikbranche gehören – hinter der Universal Music Group, Sony Music und Warner Music.
Für Bertelsmann ist die Fusion ein strategischer Schritt, um das Musikgeschäft deutlich größer und internationaler aufzustellen. Gleichzeitig entsteht ein neuer Player, der zwischen den drei großen Konzernen und dem unabhängigen Musikmarkt eine besondere Position einnehmen soll.
Der Deal ist dabei nicht nur für die Musikbranche gewaltig. Das zusammengeführte Unternehmen wird mit einem Wert von rund 12,4 Milliarden Euro bewertet. Bertelsmann hält künftig 67 Prozent, während die Concord-Eigner über Great Mountain Partners 33 Prozent besitzen und zusätzlich eine einmalige Zahlung von 1,16 Milliarden US-Dollar erhalten.
Unter dem Namen BMG werden künftig die Bereiche BMG Publishing und Concord Records zusammengeführt. Damit ist aus dem angekündigten Milliarden-Deal nun Realität geworden – und Bertelsmann macht sein Musikgeschäft zu einer der wichtigsten Säulen des Konzerns.
Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website von Bertelsmann.
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