Morddrohungen und Hassnachrichten: John Summit kassiert Shitstorm – wegen zu kurzer Spielzeit?

John Summit kassiert Shitstorm nach Set in Argentinien

John Summit steht aktuell in einer eher brenzligen Situation. Der Grund: Bei seinem Auftritt in Argentinien beendete der DJ sein Set nach rund zwei Stunden und 20 Minuten. Einige Besucher hatten offenbar mit einer dreistündigen Spielzeit gerechnet – und machten ihrem Ärger anschließend lautstark Luft. Summit reagierte nun selbst auf die Kritik.

In einem Statement erklärt Summit, dass eine zweistündige Show für ihn der normale Rahmen sei. Dass er in Argentinien 2:20 Stunden gespielt habe, sei deshalb aus seiner Sicht kein Grund für die heftigen Reaktionen gewesen. Besonders deutlich wird er bei den Nachrichten, die ihn anschließend erreicht haben: Einige Fans seien so weit gegangen, ihm per DM sogar den Tod zu wünschen.

Summit verbindet die Situation außerdem mit den Belastungen seines Tourlebens. Reisen, wenig Schlaf und die ständige Zeit fernab der eigenen Heimat würden seine mentale Gesundheit spürbar belasten. Gleichzeitig seien es genau die Fans und die gemeinsame Liebe zur Musik, die ihn jeden Tag weitermachen ließen. Die Auftritte in Brasilien und Kolumbien hebt er ausdrücklich positiv hervor und bedankt sich dort für die Energie des Publikums.

So schreibt er: „Brasilien und Kolumbien, ich habe eure Liebe wirklich gespürt – von Bogotá über São Paulo bis nach Rio im eisigen Regen. Ihr alle habt eine unglaubliche Energie versprüht und die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Ich bin so froh, eure wunderschönen Länder besucht zu haben.“

An die argentinischen Fans richtet Summit dagegen eine klare Ansage: Er bedanke sich bei allen, die tatsächlich wegen der Musik gekommen seien. Wer ihn jedoch wegen eines 2:20-Stunden-Sets mit Hassnachrichten und Morddrohungen überzogen habe, solle künftig besser nicht mehr zu seinen Shows kommen.

Damit dürfte die Diskussion um die tatsächliche Set-Länge zwar noch nicht beendet sein – Summit hat seinen Standpunkt allerdings ziemlich unmissverständlich klargemacht.

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