Nathan Fake – Evaporator (InFiné)

Mit seinem ersten Album auf InFiné präsentiert uns der 42-jährige Brite einen durchweg konsistenten Mix aus analogen Synthesizern und rhythmischen Architekturen, aus Electronica, Ambient und Leftfield-Techno. Bietet „Aiwa“ als Opener zum Beispiel fantastische Klangwelten, wird die Drehzahl beim futuristischen „Hypercube“ sofort erhöht, ehe uns „Yukon“ abermals in sphärische Welten mitnimmt. „Bialystok“ stampft dann mit kinetischer Präzision durch die Boxen, ehe „The Ice House“ einer digitalen Glasharfe gleich und „Sunlight On Saturn“ die sphärische Dramatik eines SciFi-Scores liefert. Mein Highlight aber ist die irrwitzige „Slow Yamaha“, die im Kern funky und tanzbar daherkommt, aber durchtränkt wird mit Effekten, teils schiefen Synthlines und wabernden Basslinien. Fun Fact: Das Ganze wurde auf Fakes altem Cubase-Setup erstellt, Hut ab! 08/10 scharsigo