Open Call sucht Zeitzeugen der Berliner Clubkultur

Open Call sammelt Erinnerungen an Clubkultur im Wandel

Das Projekt „Tanzflächen der Wiedervereinigung“ ruft dazu auf, Erinnerungen und Materialien zur Clubkultur nach dem Mauerfall einzureichen. Der Open Call richtet sich an Menschen, die in den frühen 90er-Jahren die Clubszene in Ost- und Westdeutschland erlebt haben – ob als Gäste, DJs, Veranstalter:innen oder Zeitzeug:innen.

Ziel ist es, persönliche Geschichten und Eindrücke zu sammeln, die zeigen, welche Bedeutung Clubs in der Zeit nach 1989 hatten. Diese Orte waren damals nicht nur zum Feiern da, sondern auch Treffpunkte, an denen sich Ost und West begegneten und neue kulturelle Freiräume entstanden.

Besonders gefragt sind Erfahrungen aus Ostdeutschland, da diese Perspektiven in bisherigen Erzählungen oft weniger sichtbar sind. Neben Erinnerungen werden auch Fotos, Flyer oder andere Materialien gesammelt, die diese Zeit dokumentieren.

Die Beiträge sollen später in eine Ausstellung einfließen, die für Herbst 2026 in Berlin geplant ist. Unterstützt wird das Projekt von verschiedenen kulturellen Institutionen und öffentlichen Stellen.

Hier könnt ihr am Open Call teilnehmen. Beachtet, dass ihr bis zum 10. Juni teilnehmen könnt.

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