Purple Disco Machine: „Mein Sohn schläft bei meinen Sets immer ein“

Tino Piontek, besser bekannt als Purple Disco Machine, ist einer der erfolgreichsten deutschen DJs der elektronischen Musikszene.

Im Interview beim New Pop Festival sprach er mit Redakteurin Sabrina Kemmer über Privates und Berufliches. Besonders amüsant war seine Erzählung über seinen Sohn: „Mein Sohn erzählt allen, er ist der größte Fan, ist aber bei den letzten vier Konzerten eingeschlafen.“

Für Piontek ist das ein Running Gag, der zeigt, dass selbst der Alltag eines weltweit gefragten DJs von charmanten Familienmomenten geprägt ist. Der gebürtige Dresdner sorgt nicht nur mit seinen Sets für Aufmerksamkeit, sondern auch mit einer ungewöhnlichen Geschichte rund um seine Geburtstage.

Laut Wikipedia kursieren gleich zwei Daten: der 23. November 1980 und der 12. Februar 1980. „Ich dachte mir, ich feier zweimal im Jahr. Das dauert mir sonst einfach zu lang“, erklärte er schmunzelnd.

Gleichzeitig nutzt er diese Verwirrung, um zwischen engen Vertrauten und flüchtigen Bekannten zu unterscheiden – nur echte Freunde gratulieren nicht doppelt. Neben diesen humorvollen Details zeigte sich Purple Disco Machine auch von seiner privaten Seite.

Er selbst beschreibt sich als zurückhaltenden Menschen, der im Urlaub am liebsten unerkannt bleibt. Doch gerade sein Sohn macht ihm dabei manchmal einen Strich durch die Rechnung, wenn er stolz verkündet, dass sein Vater ein berühmter DJ ist.

Für den Musiker, der im Alltag bewusst auf Bodenständigkeit setzt, sind solche Situationen gleichermaßen rührend wie herausfordernd. Auch sein Wikipedia-Eintrag sorgt bei ihm für Kopfschütteln. Vor allem das dort gewählte Foto stößt ihm sauer auf: „Unsäglich. Ich weiß nicht, wer das sein soll auf dem Bild, aber ich bin es nicht.“

Quelle: SWR 3

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