Rammstein-Sänger bei Ultra Music Festival in Miami gesichtet

Der in Deutschland kontrovers diskutierte Skandal um Rammstein-Sänger Till Lindemann, bei dem es vor allem um Sex und Machtmissbrauch gegenüber jungen Frauen sowie der berüchtigten „Reihe Null“ ging, scheint über die deutschen Grenzen hinaus keine höheren Wellen geschlagen zu haben.

Beim diesjährigen Ultra Music Festival in Miami wurde der 62-Jährige hinter den Bühnen gesehen, als die Drum and Bass-Kombo Pendulum aka Knife Party auftrat. Zudem tauchte er auf einem gemeinsamen Foto mit deadmau5 auf.

Geteilt wurde das Foto allerdings nicht über die offiziellen Accounts von Lindemann oder deadmau5, sondern über den Account von Schlagzeuger und DJ Joe Letz, der ebenfalls in die Vorwürfe verwickelt ist – er soll die Mädchen u. a. für Lindemann angesprochen haben.

Dass Lindemann elektronischer Musik nicht abgeneigt ist, ist keine Überraschung. So durften Künstler wie Westbam, Boys Noize oder Paul van Dyk bereits Songs von Rammstein remixen. Auch der türkische Produzent Burak Yeter arbeitete mit Lindemann bereits zusammen (FAZEmag berichtete).

Ob Joel Zimmermann aka deadmau5 wirklich wusste, mit welchen Vorwürfen der Sänger sich in seinem Heimatland konfrontiert sieht, ist nicht bekannt. Zuletzt hielt sich der Kanadier weniger zurück mit der eigenen Haltung und griff u. a. EDM-Star 3LAU öffentlich an, weil dieser auf Donald Trumps Party im Weißen Haus auflegte.

In welcher Verbindung die australische Band mit Rammstein oder Lindemann steht, ist ebenfalls nicht bekannt. Auch hier bleibt zu vermuten, dass Rob Swire und Co. keinen Einfluss darauf hatten, wer dort hinter ihrer Bühne feiert.

Die Staatsanwaltschaft Berlin nahm Ermittlungen auf, stellte diese jedoch im August 2023 mangels hinreichender Beweise ein. Kritiker werfen Lindemann weiterhin unangemessenes Verhalten vor.

Quelle: Instagram

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