Sängerin von Chicanes Klassiker „Saltwater“ verstorben

Die elektronische Musikszene trauert um Moya Brennan. Die irische Sängerin, bekannt als Stimme hinter dem Trance-Klassiker „Saltwater“, ist im Alter von 73 Jahren verstorben.

Internationale Bekanntheit erlangte sie als Gründungsmitglied der Band Clannad, mit der sie über fünf Jahrzehnte hinweg die moderne keltische Musik prägte und weltweit mehr als 20 Millionen Tonträger verkaufte.

Ihre markante Stimme wurde zum Markenzeichen atmosphärischer und emotionaler Klangwelten. Diese Qualität führte sie auch in die elektronische Musik, wo sie mit Chicane zusammenarbeitete.

Der gemeinsame Track „Saltwater“ erschien 1999 und entwickelte sich zu einer der prägendsten Trance-Hymnen seiner Zeit. Der Song basierte auf Elementen von „Theme from Harry’s Game“ und erreichte Platz 6 der britischen Singlecharts.

Die Kombination aus Brennans ätherischem Gesang und melodischer Produktion machte den Track zu einer europaweiten Clubhymne. Bis heute ist „Saltwater“ fester Bestandteil von DJ-Sets und Festivalbühnen.

Auch Jahre nach seiner Veröffentlichung gilt der Song als Zugangspunkt für viele Hörer zu Trance. Die emotionale Dynamik und die unverwechselbare Stimme prägen den Track bis heute.

Neben ihrer Arbeit in der elektronischen Musik wurde Moya Brennan oft als „First Lady der keltischen Musik“ bezeichnet. Mit Clannad trug sie entscheidend dazu bei, irische Kultur und Sprache international bekannt zu machen.

Mit ihrem Tod verliert die Szene eine Stimme, die eine der bekanntesten Hymnen der elektronischen Musik entscheidend geprägt hat. Wir drücken Ihren Angehörigen und Anhängern unser Beileid aus und erinnern noch einmal an ihren zeitlosen Klassiker:

Quelle: We Rave You

Das könnte dich auch interessieren:

Chicane: Trance-Klassiker erhält Rework mit deutschem Kollegen