Unfall nach Rave? Mann von selbstfahrender Bahn in Luzern tödlich erfasst

Unfall nach Rave? Mann von selbstfahrender Bahn in Luzern tödlich erfasst. Foto-Quelle: Wikimedia Commons. Credit: Leiju

Am vergangenen Samstag wurde auf einer Bahntrasse in Luzern in der Schweiz ein 31-jähriger Mann erfasst und erlag in der Folge seinen schweren Verletzungen. In der Nähe lief ein Rave. Jetzt ermittelt die Polizei.

Die Idylle auf dem Gütsch, einem Hügel in der Stadt Luzern, Zentralschweiz, war am Samstagabend getrübt: Auf noch nicht bekannte Art gelangte eine Person, ein 31 Jahre alter Mann, auf die Bahntrasse der Gütschbahn. Eine talwärts fahrende Bahn kollidierte mit den Mann.

Bei der Gütschbahn handelt es sich um eine 1881 erbaute Standseilbahn, die das sich auf dem Hügel befindliche Schlosshotel mit dem Tal verbindet. Seit 1990 befindet sich die Bahn im automatisierten Betrieb.

In Folge des Unfalls verstarb der schwerverletzte Mann. Die Gütschbahn wurde für kurze Zeit außer Betrieb gesetzt, fährt jedoch seit dem Montagnachmittag wieder.

Am gleichen Abend des Unfallhergangs fand im Schlosshotel ein gut besuchter Tagesrave statt von Die Rakete statt. Dort spielten unter anderem WAHM, Acid Trainer, Ardour oder auch DAF auf zwei Floors. Die Location war schon des Öfteren Schauort solcher Veranstaltungen. Die Staatsanwaltschaft untersucht nun mögliche Zusammenhänge zu dem Event. Trotz des tragischen Unglücks lief der Rave als auch die dazugehörige Afterparty in der Stadt weiter.

Ein Zeuge der Sperrung, der sich am Samstag auf dem Weg zum Rave befand: „Ich war am Samstagabend um circa 22 Uhr auf dem Weg zum Gütsch. Da war ich überrascht, als ich unten bei der Gütschbahn Absperrband gesehen habe.“ Damit dürfte er wohl nicht der einzige gewesen sein.

Weitere Zeugen, die Angaben zu dem Unfall geben können, werden von der Luzerner Polizei nun gesucht und gebeten sich unter der Schweizer Telefonnummer 041/ 248 81 17 zu melden.

Quelle: 20 Minuten, Hotel Château Gütsch Lucerne