Von Enkel bis Opa: Familie handelt mit Drogen – und wird erwischt

Von Enkel bis Opa: Familie handelt mit Drogen – und wird erwischt

Dumm gelaufen: Ein Ehepaar aus Mainz hat sich vergangenes Jahr dazu entschieden, dass der Drogenhandel für sie lukrativer ist als normale Arbeit – und bezog gleich die ganze Familie mit ein. Entgegen ihrer vermutlichen Erwartungen flog der Drogenhandel nun jedoch auf.

Die Staatsanwaltschaft lässt grüßen: Dass der Drogenhandel doch nicht so lukrativ ist, wie zunächst vermutet, bekommt nun eine Mehrgenerationen-Familie aus dem rheinland-pfälzischen Mainz zu spüren. Der Familie wird vorgeworfen, illegale Drogen wie Kokain, Amphetamine und Haschisch zum Weiterverkauf in ihrer Wohnung gelagert zu haben und dort auch selbst Amphetamine hergestellt zu haben. Neben der eigenen Wohnung wurden auch die Wohnstätten von Bekannten genutzt. Auch ihr Sohn soll in Drogengeschäfte verwickelt sein, ihm wird vorgeworfen, Haschisch verkauft zu haben. Ebenfalls mit einbezogen wurde der Opa des Sohnes. Sein Auto wurde vom Ehepaar für ihr Business genutzt, um die Ware nach Telefonbestellung an die Kunden auszuliefern. Der 72-jährige wird ebenfalls angeklagt, da er für die beiden auch diverse Drogen in der eigenen Wohnung gelagert haben soll. Außerdem bewahrte der Mann dort 25 000 Euro Bargeld innerhalb eines Tresores auf. Das Geld entstammt vermutlich aus den Drogengeschäften. Opa, Mutter und Vater mussten sich bereits am Dienstag vor dem rheinland-pfälzischen Landgericht verantworten. Der Prozess soll nächste Woche fortgeführt werden. Der Fall des Sohnes wird einzeln behandelt.

Quellen: tagesschau.de, swr.de

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