
Rund zwei Jahre nach dem Fund menschlicher Knochenteile an der Zürcher Langstrasse gibt es neue Erkenntnisse zur Identität des Verstorbenen.
Laut Tages-Anzeiger handelt es sich um einen damals 48-jährigen Italiener, der 2022 zur Street Parade nach Zürich gereist war. Der Mann starb noch am selben Wochenende. Wann und unter welchen Umständen er ums Leben kam, ist jedoch weiterhin ungeklärt.
Ebenso offen ist, ob sein Tod während der Techno-Veranstaltung, auf dem Weg dorthin oder erst danach eintrat. Entdeckt wurden die menschlichen Überreste am 30. April 2024 bei Abbrucharbeiten an der Langstrasse.
Mitarbeiter einer Baufirma alarmierten die Stadtpolizei Zürich, nachdem sie auf einen Schädel gestoßen waren. Gemeinsam mit dem Forensischen Institut Zürich durchsuchten Ermittler anschließend den Bauschutt.
Dabei wurden weitere Teile des Skeletts entdeckt. Eine Identifizierung war zunächst nicht möglich, da nur wenige Überreste gefunden worden waren. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte schließlich festgestellt werden, dass der Verstorbene im Sommer 2022 nach Zürich gekommen war, um die Street Parade zu besuchen.
Die Veranstaltung fand damit rund zwei Jahre vor dem Fund der Knochen statt. Ungeklärt bleibt insbesondere, wie die Leiche überhaupt an die Langstrasse gelangte. Auch hierzu liegen bislang keine Erkenntnisse vor.
Hinweise darauf, was zwischen dem Tod des Mannes und dem späteren Fund der Überreste geschah, wurden nicht berichtet. Eine strafrechtliche Untersuchung läuft derzeit nicht. Das Verfahren wurde im Februar 2026 sistiert und damit vorläufig eingestellt.
Der Fall ist jedoch nicht endgültig abgeschlossen. Sollten neue Hinweise auftauchen, können die Ermittlungen wieder aufgenommen werden. Damit bleiben sowohl die genauen Umstände des Todes als auch der Weg des Verstorbenen von seinem Tod bis zum Fund seiner Überreste ungeklärt.
Quelle: 20 Minuten
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