2017-03-14-PHOTO-00000221
Natürlich ist auch die erste Riege der DJs für einen gesunden Lifestyle: Manche genießen eine Detox-Kur in Asien, viele sieht man beim Workout im Fitnessstudio, aber K-Paul war schon immer schon ein Mittelstürmer. Der Berliner erzählt uns, wie man es schafft, beim wöchentlichen Tour-Wahnsinn, den er mit seinem Partner-in-crime Lexy teilt, regelmäßig beim Training zu erscheinen und welchen illustren Musikerkollegen man auf dem Platz des Öfteren begegnet.

Was begeistert dich am Fußball am meisten?

Das ist eine gute Frage. Es ist, glaube ich, der Moment, wenn der kleine Fußball im Netz zappelt und immer wieder diese herrliche absolute Freude aufkommt. Seitdem ich denken und spielen kann, ist der Torjubel und die gemeinsame Begeisterung mit seinen Sportskameraden, ein gleichbleibender und wundervoller Moment. Ansonsten mag ich natürlich auch noch alles drumherum: Das Mannschaftsgefühl, der Teamgeist und nach dem Training mit den Kumpels noch im Vereinsheim ’nen Bulettchen, Soljanka und einen schönen Trunk zusammen zu sich zunehmen.

Seit wann kickst du schon?

Seit meinem sechsten Lebensjahr. Mein erster richtiger Verein in Berlin hieß damals Einheit Weissensee und ich spielte dort bei den Knaben – so nannte man damals diese Altersgruppe in der Jugendabteilung !

Auf welcher Position spielst du am liebsten?

Angefangen habe ich als kleiner Steppke als Verteidiger und bin dann im Laufe des Fußballerlebens über den Mittelfeldläufer zum Stürmer gekommen. Nun kann ich mich eigentlich kaum noch erinnern, dass ich irgendwann mal kein Stürmer war. Irgendwie hat der Fußballgott manchmal ein Einsehen mit mir und lässt mich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und mich, wie auch immer, des Öfteren den lieben Fußball ins gegnerische Tor bugsieren.

2017-03-14-PHOTO-00000220

Auf wie viele Tore bist du die letzte Saison bekommen?

Da ich in zwei Mannschaften bei Sparta Lichtenberg aktiv bin, komme ich auf jeden Fall auf eine zweistellige Zahl. Ich kann aber auch nicht immer mitspielen, weil ich ja am Wochenende auch meist im Namen der Musik unterwegs bin.

Wie viele Musikerkollegen spielen mit dir in Berlin Fußball?

Bei Sparta Lichtenberg spiele ich zusammen mit meinem Kumpel und Sportsfreund Paul Kalkbrenner. Wir unterstützen unser Team auch ein wenig als Sponsoren. Andere gute Freunde wie Marteria oder Thomas von Pan-Pot kamen aber auch schon zum trainieren. Sonntags spiele ich dann noch manchmal mit meinen Greenberlin-Hip-Hop-Kumpels Kid Simius, Nobodys Face, Chefket, u. a. in Kreuzberg in einer Turnhalle.

Wie oft kommst du in der Woche zum Spielen?

Ich versuche drei Mal die Woche, aber manchmal klappt es leider nur ein Mal die Woche und das ist dann das Sparta-Training. Dieser Termin ist mir heilig und immer eine kurze herrliche Auszeit vom ganzen Künstlerkrimskrams.

Lieblings-Bundesliga-Team?

Habe ich irgendwie leider nicht.

Was war deine schlimmste Verletzung bisher?

Schlüsselbeinbruch, nachdem mich ein zu langsamer und etwas beleibter Verteidigerkoloss im vollen Lauf umgrätschte und ich mich leider nich mehr ordnungsgemäß abrollen konnte, sondern mich eher ordentlichst überschlug.

www.facebook.com/kpaulmusik

2017-03-14-PHOTO-00000222(1)

Das könnte dich auch interessieren:
Sportstudio: auf Klettertour mit Steve Bug
Lexy & K-Paul: Gegensätze ziehen sich an – und aus
Aus dem FAZEmag 065/07.2017

Fotos: rostock-fotos.de