deeplove2018

Auf der jährlichen Label-Compilation zeigt sich das Dirt-Crew-Imprint als ein sehr vielseitiges Label mit diversen Facetten: „Marakuja“ von Lorenz Rhode ist ein verdammt discoider Jam, Jaxx Madicine liefern treibenden Funky-House, „Buster“ ist ein Jazz-Sample-basierter rougher House-Track. Wirklich jedem zaubert „Modern Soul“ von S3A ein Lächeln ins Gesicht, während Harry Wolfman den Hörer auf einen spacigen Slow-Jam einlädt. Verschrobenen, aber äußerst hörenswerten Acid gibt es von Ponty Mython, Ouer zeichnet sich für den sehr warmen und sexy Chicago-House-Track „Lost Mindset“ verantwortlich, während „25 Places“ perfekt ohne starken Drum-Einsatz auskommt, dafür aber mit Basslines und Melodien aus analogen Maschinen eine hypnotische Stimmung erzeugt. Times Are Ruff benutzen unfassbar charmante Rhodes-Samples für ihre Tribal-House-Interpretation und Dan Only begibt sich abschließend in melancholische Gefilde mit wispernden Vocal-Cuts und wummernden Bass-Patterns. Empfehlung 10/10 Basti Gies