
Das von Adam Beyer gegründete Label Drumcode feierte in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum ist nun die Compilation „30 Years of Drumcode“ in zwei Teilen erschienen. Statt einer klassischen Rückschau versammelt das Projekt neue Interpretationen prägender Veröffentlichungen aus der Labelgeschichte.
Drei Jahrzehnte Drumcode
Was Mitte der 90er-Jahre als DIY-Label aus der schwedischen Technoszene begann, entwickelte sich zu einer international etablierten Marke der elektronischen Musik. Drumcode ist heute auch mit einer wöchentlichen Radioshow sowie Veranstaltungen und Festivals in Europa sowie Nord- und Südamerika präsent. Künstler:innen wie Joseph Capriati, Alan Fitzpatrick, Layton Giordani und Enrico Sangiuliano sind eng mit der Geschichte des Labels verbunden.
14 Klassiker neu interpretiert
Für Volume 1 hat Adam Beyer einige der wichtigsten Drumcode-Acts damit beauftragt, ausgewählte Tracks neu zu bearbeiten. Insgesamt umfasst die Sammlung 14 Reworks. Mit dabei ist Amelie Lens, die „In Silence“ aus dem Jahr 2017 neu auflegt. Alan Fitzpatrick widmet sich seinem Klassiker „Skeksis“, Victor Ruiz überarbeitet „Love Story“ und Nicole Moudaber verpasst „I Know Where I’ve Been“ ein Update.
Weitere Beiträge kommen unter anderem von Joel Mull, der „Rimson“ neu interpretiert, sowie von Adam Beyer selbst, der seinen Track „Don’t Go“ aus dem Jahr 2024 in eine neue Richtung führt. Auch HI-LO, Mark Reeve, Sam Paganini, Julian Jeweil, Wehbba, Christian Smith & John Selway und Tiger Stripes sind auf dem ersten Teil vertreten.
Besondere Bedeutung hat die neue Version von „Traction (The Way We Used To Do It)“ von Charles D und dem im vergangenen Monat verstorbenen Cevin Fisher.
Volume 2 blickt auf die Remix-Geschichte
Der zweite Teil umfasst sechs Remixe und verbindet frühere Drumcode-Veröffentlichungen mit aktuellen Acts. Jesper Dahlbäck, dessen Verbindung zu Adam Beyer bis in die Anfangszeit des Labels zurückreicht, überarbeitet „DC01 Pt. 1“. HNTR und KASIA nehmen sich gemeinsam „Space Date“ von Adam Beyer, Layton Giordani und Green Velvet an.
Weitere Neuinterpretationen liefern Veerus & Mattia Saviolo mit ihrem Remix von „Congenial Endeavor“ sowie Adam Beyer und Bart Skils, die „Conjure Dreams“ von Maceo Plex neu bearbeiten. Ergänzt wird die Tracklist durch Beiträge von Sam Kitt und Dok & Martin.
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