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Dass Alfred Heinrichs keiner ist, der seine Songs gerne überlädt oder unnütz ausschmückt, ist von seinen bisherigen Werken und der Arbeit mit Sascha Braemer als Heinrichs & Hirtenfellner bekannt. Auch sein neues Soloalbum „Personal Magic“ folgt der Maxime weniger ist mehr. Klare Melodieriffs treffen hier auf ausdrucksstarke Bässe, immer mal wieder gepaart mit Vocals. Es entsteht eine interessante Mischung aus Minimal und House, auf seine eigene Art und Weise immer verträumt und verspielt. Deutlich wird das schon beim Intro des Albums, dem namensgebenden Track „Personal Magic“. Zu der sanften hawaiianischen Steel Drum gesellt sich nur der kontinuierliche Bassschlag. Die Symbiose von weicher Melodie und drückendem Fundament gibt dem Stück etwas Unwirkliches. Konkreter wird es beispielsweise mit „High Head“, das sich als taugliches Afterhour-Werk entpuppt. Ein bisschen wirr, nicht zu anstrengend und klar strukturiert. Konventioneller zeigt sich da „Open Air“, der Song schlägt leicht in die TechHouse-Richtung. Mit „Empty World“ schließt Alfred Heinrichs sein Werk eindrucksvoll ab, hier brodelt es ordentlich in den unteren Frequenzbereichen. Zurück bleibt die Erinnerung an 13 Tracks, die mit wenigen Mitteln viel Sagen. Der klare Stil von Heinrichs ist unverkennbar. 8 Punkte/BRNK

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